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«iTAN» eingeführt: Altes Verfahren klappt nicht mehr

28.06.2007

Castrop-Rauxel Jetzt mussten auch die Zauderer auf Nummer sicher gehen. Am Mittwoch, 27. Juni, hat die Sparkasse Vest das Online-Banking endgültig vom TAN- auf das iTAN-Verfahren umgestellt - auf den Gebrauch von indizierten Transaktionsnummern.

«Wir bieten diese Möglichkeit schon länger an und fast alle unserer 30 000 Online-Kunden nutzen es längst», erklärt der Leiter des Sparkassen-Vorstandsstabes, Christian Zumschilde. «All jenen, die bis dato die normalen TAN-Listen eingesetzt haben, haben wir im April die neue iTAN-Liste per Post zugeschickt.» Auch Infos, wie damit umzugehen ist, gab es von der Sparkasse Vest sowohl per Post als auch auf der Homepage im Internet.

Nummerierte Liste

Durch das neue iTAN-Verfahren ist das Risiko, Opfer von TAN-Diebstählen zu werden, ganz erheblich reduziert. Konnten die Diebe, die früher eine TAN-Nummer in Erfahrung gebracht hatten, diese einsetzen, weil von den Kunden eine beliebige TAN-Nummer gefordert wurde, wird beim indizierten Verfahren eine ganz bestimmte Nummer der TAN-Liste gefordert. So heißt es z.B. nach dem Ausfüllen einer Online-Überweisung, die TAN-Nummer 38 aus der vorliegenden Liste mit insgesamt 100 Nummern anzugeben. Und dazu hat der Kunde auch nur einige Minuten zur Verfügung. Dann verfällt die Nummer. Sie ist also wertlos, auch wenn sie von einem Betrüger abgefangen würde.

Von jedem PC aus

Im Gegensatz zum Browser-Banking, bei dem die Kunden ein Kartenlesegerät brauchen, ist man mit iTAN unabhängiger und kann seine Bankgeschäfte von jedem PC aus erledigen.

Christian Zumschilde erinnert trotzdem. Man müsse unbedingt Firewall und Virenscanner installieren. Reg

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