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Wohl kein Geld für Radfahrer

CASTROP-RAUXEL Heute trafen am Landgericht Dortmund beide Parteien aufeinander. Der junge Mann, der mit dem Rad gegen eine Laterne an der Bahnhofstraße geknallt ist, und die Stadt.

von Von Ilse-Marie Schlehenkamp

, 31.10.2007

Der 18-jährige Dennis wird wohl leer ausgehen. Und kein Schmerzensgeld von der Stadt bekommen, nachdem er im Frühjahr vergangenen Jahres gegen einen Laternenmasten an der Bahnhofstraße geknallt war und sich dabei erhebliche Kopfverletzungen zugezogen hatte (wir berichteten gestern). Nach der Verhandlung gestern Morgen am Landgericht Dortmund, so berichtet Anwalt Dr. Dirk Helwing, sehe es ziemlich sicher so aus, dass die Klage abgewiesen werde. Der Einzelrichter habe zu erkennen gegeben, dass die Laterne von Menschen mit durchschnittlicher Wahrnehmungsfähigkeit sehr wohl gesehen werden müsse. Erschwerend sei hinzugekommen, dass der junge Mann kurz vor dem folgenschweren Unfall auf das Kettenblatt seines Rads gesehen habe und damit offenbar abgelenkt gewesen sei. Helwing: „Die Entscheidung fällt der Richter nach Sitzungsschluss; es kann auch noch einige Zeit dauern, bis wir die Begründung haben.“ Dann müsse man gucken, ob man möglicherweise einen nächsten Schritt Richtung OLG Hamm mache.          

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