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Wiedereröffnung des Spektrum zu Halloween

BLADENHORST Tot gesagte leben länger. Ende Januar ging im Spektrum am Westring nach 25 Jahren eine Ära zu Ende. Nachdem die Nachfolge-Disco MT-one floppte, will Heribert Seck wieder an alte Zeiten und Erfolge anknüpfen.

von Von Julia Grunschel

, 07.10.2008
Wiedereröffnung des Spektrum zu Halloween

<p>1982 eröffnete Heribert Seck das Spektrum am Westring. Bis zu 1500 Personen passen dort hinein.

„Ziel ist, das Spektrum zum 31. Oktober mit einer Halloweenparty wieder zu eröffnen“, erklärte Heribert Seck auf Anfrage. Nach Möglichkeit will er den Termin einhalten, muss aber noch Genehmigungen beim Ordnungsamt einholen und die Brandschutzabnahme bestehen. Außerdem will er in das kühle Weiß, in das alles getaucht ist, wieder mehr Farbe bringen. „Hier muss wieder Individualität rein“, ist er überzeugt und freut sich schon auf die Eröffnung. Klar ist bereits, dass Seven Cent spielt. „Sie haben den Laden abgeschlossen, sie sollen ihn auch wieder aufmachen“, stellt der 53-Jährige klar.

Seinem Bruder Ludger gehört das Spektrum noch immer, die Pacht mit den MT-one Betreibern wurde zum 30. September gekündigt. Gepachtet hat die Disco jetzt ein Freund von Heribert Seck, dessen Name nicht genannt werden soll und für den der 53-Jährige nun als Geschäftsführer arbeitet. Böse Zungen mögen nun sagen, dass sich Heribert Seck ins gemachte Nest setzt – schließlich wurde die Immobilie von den MT-one-Betreibern komplett renoviert und auf Vordermann gebracht. „Die Voraussetzungen für einen Neuanfang sind jetzt natürlich gut und ohne großes Risiko. Darauf habe ich es aber damals nicht angelegt, als ich aufgehört habe“, unterstreicht der 53-Jährige.

Mit seinem Bruder habe es damals Differenzen gegeben. „Die neuen Betreiber hatten ein paar gute Ideen, aber sie haben viele Fehler gemacht“, meint Heribert Seck, „eine Jet-Set-Disco ist in Castrop-Rauxel fehl am Platz. Das war einfach zu abgehoben.“ Also, zurück zu den Wurzeln. Nach alter Manier soll freitags und samstags gefeiert werden. Zu Musik querbeet – ganz so wie es das Stammpublikum mochte. „Sicher wird es auch Schlager- und Abipartys geben und Mottoabende“, kündigt Seck an, „aber verlässlich. Im MT-one war zu viel Abwechslung, da kann sich kein Stammpublikum formieren.“ Durchstarten will der Geschäftsführer mit Tochter Maria und Teilen des alten Teams. „Ich suche noch zwei DJs, die keinen Tunnelblick haben und alles, was gut ist, auf den Teller legen.“

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