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Schorsch Zimoch und sein Unikat vom Schweriner Hellweg

Grubenförderwagen in Castrop-Rauxel Teil 5

Der „Hund“ des singenden Steigers: Er ist kein Tier, sondern ein Grubenwagen. Früher nannten die Kumpels diese Wagen auch „Hund“. Und dieses Exemplar, das am Hellweg auf Schwerin steht, ist ein ganz besonders prächtiges.

Schwerin

, 08.05.2018
Schorsch Zimoch und sein Unikat vom Schweriner Hellweg

Der singende Steiger Hans Georg Zimoch. © Victoria Maiwald

Der singende Steiger ist wohl der bekannteste Bergmann in Castrop-Rauxel. Er verbrachte 49 Jahre unter Tage und hat diese Zeit in Büchern, Gedichten und Liedern festgehalten. Auch er hat natürlich einen Grubenwagen in seinem Vorgarten aufgestellt, um zu zeigen: „Hier wohnt noch einer von denen!“ Der Wagen ist ein Unikat, bepflanzt und bemalt von Zimoch selbst.

Er ist verziert mit Bildern der Zechen Lothringen, Erin und Prosper – die Stationen seiner Bergmanns-Karriere. Er begann in der Zeche Lothringen, hier arbeitete er von 1951 bis 1967. Anschließend begann er die Arbeit auf der Zeche Erin in Castrop-Rauxel. Auf der Zeche Prosper, auf der er sogar den damaligen Papst Johannes Paul II traf, arbeitete er ab 1984. „Ich war dabei als Schlägel und Eisen auf den Kopf gestellt wurden“, steht auf der Rückseite des Grubenwagens – heißt: Der „Pütt“ (das Bergwerk) war kaputt.

Die Zeit unter Tage war eine besondere für Zimoch: „Die Kameradschaft war ganz groß, da kam nichts drüber.“

In einer Serie (alle Artikel und Videos) zum Ende des Ruhrgebiets-Bergbaus stellen wir alle Förderwagen in der Stadt, zu denen wir Informationen bekommen, vor.
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