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Zur Sanierung wurde in Castrop falsches Material verwendet

Marktplatz-Umbau hat ein Nachspiel

Bald wird der Marktplatz noch einmal zur Baustelle. Nach dem Gewährleistungsschaden mit den zum Teil losen Pflastersteinen wird die Firma, die mit der Umgestaltung des Marktplatzes beauftragt war, zunächst einen Teil der Fahrbahn an der Ostseite des Marktplatzes nachbessern. So sollen die Mängel endgültig behoben werden, so die Stadtverwaltung.

Castrop

25.04.2018
Zur Sanierung wurde in Castrop falsches Material verwendet

Das Marktpflaster rund um die Parkfläche muss schon saniert werden. © Till Meyer

Die Arbeiten erfolgen voraussichtlich in der 20. Kalenderwoche, also ab dem 14. Mai, und werden zwei Wochen dauern. Sollte sich herausstellen, dass man nicht innerhalb von 14 Tagen fertig werden kann, wird sie in den Juni verschoben, damit „Castrop kocht über“ nicht beeinträchtigt wird. Für die Dauer der Arbeiten muss der Teilbereich der Fahrbahn zwischen dem Übergang zum alten Pflaster in Richtung Biesenkamp und dem Restaurant „1910“ gesperrt werden. Umleitungen werden ausgeschildert.

Falsches Bettungs- und Fugenmaterial verbaut

Die Schäden auf der Fahrbahn an der Ostseite wurden bisher vorläufig ausgebessert, um die Barrierefreiheit weiterhin zu gewährleisten. Zudem erfolgte eine vom EUV Stadtbetrieb in Auftrag gegebene gutachterliche Untersuchung der schadhaften Stellen, um die Ursache zu ermitteln. Ergebnis dieses Gutachtens laut Pressemitteilung: Einbaumängel. „Es wurde falsches Bettungs- und Fugenmaterial verbaut“, heißt es. Das bedeutet auch, dass die seinerzeit ausführende Baufirma die nun bevorstehenden Arbeiten übernimmt und auch für die Kosten aufkommt.

Stichproben an sechs Stellen

Um zu ermitteln, ob auch auf der Fläche rund um den Reiterbrunnen und am Boulevard dieselben Mängel auftreten können, werde der Gutachter dort nun zusätzlich sechs Stellen stichprobenhaft untersuchen. Durch die Vergleichsmessungen werde es keinerlei Einschränkungen für Passanten geben.

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