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Wird die Harkortschule wieder zu einer Schule?

Flüchtlingsunterkunft in Merklinde

Die CDU, die Grünen und die Freie Wähler-Initiative sprechen sich jetzt für die Umnutzung der Harkortschule in Merklinde aus. Seit einigen Jahren ist sie keine Schule mehr, sondern städtische Unterkunft für Wohnungslose und geflüchtete Menschen. Wie weit sind die Pläne dazu wirklich?

Merklinde

, 17.04.2018
Wird die Harkortschule wieder zu einer Schule?

Für die Harkortschule Merklinde gibt es verschiedene Pläne: Eine neue Kita für Merklinde ist dort angedacht, hieß es im März. Nun denkt man offenbar auch über eine Reaktivierung der Grundschule nach. © Foto Fritsch

Geredet wird über die Grundschule in Merklinde seit längerer Zeit. „Die Wiedereinrichtung würde entscheidend zu einer Stabilisierung und Attraktivierung des Stadtteils beitragen“, sagen jetzt Michael Breilmann (CDU), Bert Wagener (Grüne) und Manfred Postel (FWI). Den drei Fraktionschefs geht ein Antrag der SPD-Fraktion zur Zukunft des Offenen Ganztags (OGS) nicht weit genug. Deshalb stellen CDU, Grüne und FWI im Fachausschuss B2, der Donnerstag tagt, und im Stadtrat einen weitergehenden Antrag.

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Der bringt eine Wiederbelebung der Friedrich-Harkort-Schule an der Wittener Straße ins Spiel. Seit der Schließung gilt die Grundschundschullandschaft dort für die Antragsteller als unbefriedigend. Breilmann, Wagener und Postel betonen, dass die Stadt Eigentümerin sei. Der Gebäudekomplex, heißt es, stehe nach dem Auszug der Geflüchteten in Kürze zur Verfügung. Eine zusätzliche Kindertageseinrichtung könne in das Nebengebäude ziehen. Öffentlich bekannt sind diese Gedankenspiele oder Pläne noch nicht. Denkbar sei auch eine Dependance der Cottenburgschule dort.

Die Harkort-Schule ist eines der Themen bei der großen Versammlung des Bürgervereins Merklinde am Mittwoch, 18. April, um 19 Uhr beim SuS Merklinde am Fuchsweg. Schuldezernentin Regina Kleff und Bürgermeister Rajko Kravanja sind dabei.