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Verwaltung soll ein Gestaltungskonzept für die Steinwände vorlegen

Gabionen

Kahl und hässlich sehen sie aus, die Steinwände an der B235 und der Klöcknerstraße. Als sie gebaut wurden, gab es die Zusage für eine Bepflanzung. Die soll die Verwaltung jetzt endich auf den Weg bringen.

Habinghorst

, 28.06.2018
Verwaltung soll ein Gestaltungskonzept für die Steinwände vorlegen

Kahl sieht sie aus, die Gabionenwand an der B 235. Das soll sich durch ein Gestaltungskonzept bald ändern. © Klaus Schräder-Grau

Wäre FDP-Fraktionschef Nils Bettinger in der Sitzung des Umweltausschusses geblieben, hätte er live verfolgen können, was aus seinem Antrag auf ein Pflege- und Gestaltungskonzept für die Gabionen an der Klöcknerstraße geworden ist. Der Ausschuss hat einstimmig beschlossen, dass die Verwaltung ein solches Konzept vorlegen soll.

Josef Berkel (CDU) regte an, möglicherweise Schulklassen miteinzubinden, vielleicht auch mit der Abbildung einer Skyline von Castrop-Rauxel an den hässlichen Wänden. Daniel Molloisch (SPD) fragte nach der Stabilität bei Bepflanzung. Grünflächenamtschef Klaus Breuer erklärte, wilder Wein könnte okay sein, weil er über sehr kleine Haftscheiben verfüge und nicht in die Ritzen kröche.

Zur Sichtprüfung ranken- und grünfrei

EUV-Vize Thorsten Werth-von Kampen verwies darauf, dass die Steinwände als „technische Bauwerke“ in Gänze alle zwei Jahre für eine Sichtprüfung ranken- oder grünfrei zur Verfügung stehen müssten. Udo Weber (Grüne) verwunderte das sehr. „Ich kenne jede Menge Gabionen, auch in anderen Städten, die bepflanzt worden sind“, sagte er.

Also könne es nicht sein, dass es an den Wänden im Bereich von Klöcknerstraße, B 235 und Siemensstraße nicht passieren könnte. Nur zur Erinnerung: Bei der Errichtung der Mauern vor neun oder zehn Jahren war zugesagt worden, dass die Bauwerke begrünt werden. Das auch als Ausgleich für den großen Grünstreifen, der damals für den Bau der Klöcknerstraße platt gemacht werden musste.

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