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Schon wieder der böse Buchsbaumpilz

19.06.2007

Castrop-Rauxel Der Buchsbaumpilz treibt in Castrop-Rauxel wieder böse Blüten. Darum trafen sich gestern Gärtnermeister Rüdiger Melzner und der Pflanzenschutzbeauftragte der Landwirtschaftskammer, Holger Nennmann. Sie sahen sich kranke Bäume und Hecken auf dem Waldfriedhof an.

Schon im vergangenen Jahr hatte sich Cylindrocladium buxicola, so der Pilz im Fachjargon, auf den Friedhöfen und in den Gartenanlagen breit gemacht. Ähnliche Probleme haben viele andere Städte in NRW.

Der Pilz ist äußerst aggressiv und die zur Zeit vorhandene hohe Luftfeuchtigkeit sowie hohe Temperaturen begünstigen seine Vermehrung. Seine Wirkung: Den Pflanzen fallen Blätter ab. Dann werden die Triebe schwarz. Das Problem: Es gibt noch kein zugelassenes Gegenmittel.

Selbst der unmittelbare Austausch der Buchsbäume durch neue ist zwecklos, da die Sporen des Pilzes fünf Jahre im Boden bleiben und neue Pflanzen infizieren können.

Die Tipps der Fachleute: Befallene Pflanzen sollten entweder stark zurück geschnitten oder komplett entfernt werden. Vorbeugend sollte man darauf achten, dass ausreichend Nährstoffe zur Verfügung stehen und der PH-Wert um sechs liegt. www.pflanzenschutzdienst.de

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