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Parkbad Süd taucht als Kleinod auf

13.06.2007

Castrop-Rauxel Mit einer Podiumsdiskussion hat der SPD-Stadtverband die Reihe Stadt.Bau.Kultur beendet. In den Wochen zuvor hatten sich Interessenten in mehreren öffentlichen Veranstaltungen über qualitatives Bauen und gestalterische Qualitäten informieren können. Ihre Meinung konnten sie auf Fragebögen kundtun, die jetzt ausgewertet wurden.

Mit der Galeristin Petra Weber-Schwenk, dem Fotografen Klaus Michael Lehmann, dem stellvertretenden Vorsitzenden der Architektenkammer NRW, Reiner Fuest, und Bürgermeister Johannes Beisenherz wurden gute wie auch schlechte Beispiele für baukulturelle Maßnahmen ausgemacht. «Wir werden nun unsere Vorstellungen von Stadt-Bau.Kultur zusammenfassen und in die politische Beratung einbringen», sagt RajkoKravanja (Foto), Pressesprecher des SPD-Stadtverbands. So sollen z.B. der Kunst- und der Gestaltungsbeirat sowie die Bürger stärker in die Planungen und Vorgaben mit einbezogen werden. Im Sinne der breiten Bürgerbeteiligung wird die SPD ihre konkreten Vorstellungen noch einmal in einer öffentlichen Veranstaltung mit Experten und Bürgern diskutieren.

Bei der Fragebogenaktion zu positiven baukulturellen Maßnahmen landete das Parkbad Süd mit 21 Nennungen deutlich auf Platz eins. Der Erin-Park kam mit 13 Stimmen auf Platz zwei, Parkbad Nord und die alte Lambertusschule bekamen jeweils elf Nennungen, das Kulturzentrum Agora wurde neun Mal aufgeführt, die Altstadt ingesamt wurde fünf mal als positives Beispiel genannt, die Halde Schwerin vier Mal.

Gepflegte Grünanlagen

Beim Negativ-Konto landete der Schillersportplatz im «Ranking» mit zehn Nennungen auf dem ersten Rang. Die Sparkassenfassade in der Altstadt, das Rathaus und der Stadtmittelpunkt wurden sechs Mal genannt, die Oberste Vöhde taucht vier Mal auf. Für die Erhaltung der Kulturlandschaft werben elf Beiträge. Ein gepflegtes Orts- und Straßenbild sowie gepflegte und sichere Grünanlagen stehen in der Gunst ganz oben.

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