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Obduktionsergebnisse des vermissten Waltropers deuten auf Herz-Kreislaufversagen

CASTROP-RAUXEL Der Waltroper Klaus Peschel ist höchstwahrscheinlich ohne Fremdeinwirkung ums Leben gekommen. Das ist das vorläufige Ergebnis der Obduktion, die die Staatsanwaltschaft Dortmund angeordnet hatte. Die Untersuchungen dauern allerdings noch an.

von Von Markus Wessling

, 09.10.2008
Obduktionsergebnisse des vermissten Waltropers deuten auf Herz-Kreislaufversagen

Bestatter und Spurensicherung transportieren die Leiche des Waltropers Klaus Peschel vom Fundort im Grutholz ab.

"Todesursache ist Herz- Kreislaufversagen", sagte die Pressedezernentin der Staatsanwaltschaft, Dr. Ina Holznagel, auf Anfrage. Es gebe Hinweise auf eine Unterkühlung, die dazu geführt haben könnte.

Weitere Untersuchungen stünden noch aus, mit Ergebnissen sei "in einigen Tagen" zu rechnen. Polizei und Staatsanwaltschaft gehen davon aus, dass Peschel schon längere Zeit tot im Grutholz in Castrop-Rauxel gelegen haben muss, bevor Polizeikräfte ihn am Dienstag fanden.

Untersuchungen noch nicht abgeschlossen

Offiziell wollte die Sprecherin der Staatsanwaltschaft allerdings mit Hinweis auf die noch nicht abgeschlossenen Untersuchungen nur davon sprechen, dass Peschel "länger als einen Tag" tot gewesen sei.

Der Postbedienstete Klaus Peschel war, wie berichtet, per Hubschrauber und mit Hunden gesucht worden, nachdem sein Motorrad am Evangelischen Krankenhaus in Castrop-Rauxel gefunden worden war. Die Einsatzhundertschaft fand ihn schließlich tot auf. 

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