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Kopfläuse haben jetzt wieder Hochsaison

CASTROP-RAUXEL In den ersten Herbstwochen haben Kopfläuse wieder Hochsaison. Mitunter sind ganze Kindergärten und Schulklassen betroffen - und die Eltern werden in Alarmstimmung versetzt.

von Ruhr Nachrichten

, 01.10.2008
Kopfläuse haben jetzt wieder Hochsaison

Mit dem Nissenkamm kann man den Kopfläusen zu Leibe rücken.

"Kopfläuse sind seit jeher in Europa heimisch. Sie übertragen keine Krankheiten, verbreiten sich aber leicht weiter - gerade dort, wo viele Menschen, die Köpfe eng zusammenstecken", erläutert Apotheker Claus Ehrensberger , Sprecher der Apothekerschaft.

"Jeder kann Kopfläuse bekommen, und keiner muss sich dafür schämen", stellt der Apotheker klar. "Das ist keine Frage der persönlichen Hygiene. Man sagt sogar, dass Kopfläuse frisch gewaschenes Haar bevorzugen. Es ist aber wichtig, die lästigen Blutsauger möglichst schnell wieder loszuwerden und ihre weitere Verbreitung zu verhindern."

Nissenkamm zu Hilfe nehmen

Spätestens, wenn die Kopfhaut stark juckt, sollte man überprüfen, ob die kleinen Blutsauger sich ein neues Opfer auserkoren haben. "Zur Untersuchung des Kopfes verwendet man am besten einen Nissenkamm aus der Apotheke. Gekämmt wird vom Haaransatz ausgehend sorgfältig jede Strähne bis zu den Haarspitzen", rät Apotheker Claus Ehrensberger. Zur Behandlung des Läusebefalls stehen mehrere Präparate zur Verfügung, die die Läuse abtöten. "Es handelt sich dabei um äußerlich anzuwendende Lösungen, Gels oder Shampoos zum Auftragen auf die Kopfhaut", erläutert Claus Ehrensberger.Läusemittel vorsichtig zum Einsatz bringen "Läusemittel sollten insbesondere bei Säuglingen und Kindern nur unter ärztlicher Aufsicht angewandt werden", empfiehlt Claus Ehrensberger. Zudem sollte generell ein Arzt oder anderes Fachpersonal beispielsweise in Gesundheitsämtern aufgesucht werden, um die Behandlung kontrollieren zu lassen. Die kleinen Läuse sorgen zugleich auch für eine große Wäsche: "Betroffene Kleidungsstücke, wie Unterwäsche, Nachtzeug und Bettwäsche, sollten bei mindestens 60 Grad in der Waschmaschine gewaschen oder mindestens drei Tage in einem fest verschließbaren Plastiksack aufbewahrt werden, um so die Läuse auszuhungern", rät Apotheker Claus Ehrensberger. Alternativ bewährt sich auch ein regelrechter Kälteschock: Werden nicht waschbare Textilien oder Kuscheltiere über Nacht in der Tiefkühltruhe aufbewahrt, werden die Läuse ebenfalls vertrieben.

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