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Hundertschaft sucht im Grutholz nach Vermisstem

CASTROP-RAUXEL Die Einsatzhundertschaft der Polizei wird am Dienstagmorgen, 7. Oktober, noch einmal im Grutholz nach dem vermissten Waltroper Klaus Peschel suchen. „Wir haben keine neue heiße Spur oder konkrete Hinweise bekommen, sondern wollen lediglich auf Nummer sicher gehen und auch den Rest absuchen“, erklärte Polizeisprecher Andreas Weber.

von Von Julia Grunschel

, 06.10.2008

Die Flächenspürhunde und die Maintrail-Teams hätten von Mittwoch auf Donnerstag nur im Bereich der Spur gesucht, die von dem 55-jährigen Postangestellten stammte.Die Suchaktion fußt im Prinzip darauf, dass die Polizei auf der einen Seite immer noch keine Hinweise darauf hat, dass das Verschwinden im Zusammenhang mit einer Straftat steht oder der Mann sich etwas angetan hat und auf der anderen Seite der Fund des Motorrads keine neuen Hinweise gebracht hat. Jährlich verschwinden im Bereich des Polizeibereichs Recklinghausen 600 bis 700 Menschen. „Das meiste sind Jugendliche oder Heranwachsende, die verschwinden und nach zwei bis drei Tagen wieder auftauchen. Nach ihnen wird meist nur polizeiintern gesucht“, so Andreas Weber. Verschwinden ist sehr merkwürdig Nach verschwundenen Erwachsenen werde in der Regel nicht groß gesucht, da jeder ein freies Entscheidungsrecht hat. „Erst wenn möglicherweise etwas passiert ist, werden wir tätig“, sagt Andreas Weber. Im Fall des Waltropers sei das Verschwinden allerdings sehr merkwürdig. Hinweise auf beispielsweise Familienstreitigkeiten oder Krankheiten gäbe es nicht. „Der Mann hatte Urlaub, wurde bei der Arbeit zurückerwartet und hatte noch andere Verpflichtungen“, so Weber. Dass sich der 55-Jährige aus irgendeinem Grund abgesetzt hat, glaubt die Polizei auch nicht. „Dafür müsste er schon ein Vermögen haben“, meint der Polizeisprecher.

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