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Funken um die ganze Welt

Castrop-Rauxel Der «Deutsche Amateur-Radio-Club (DARC), Ortsverband Castrop-Rauxel» wird in diesem Jahr 50 Jahre alt. Anlass genug für eine große Jubiläumsfeier, die am Samstag über die Bühne ging.

11.06.2007

Doch was ist das eigentlich, der deutsche Amateur-Radio-Club, was macht er und was ist das Spannende an der Sache? Der DARC ist ein Zusammenschluss der Funkamateure in Deutschland. Funkamateure sind Menschen, die nach einer Prüfung vor der Regulierungsbehörde auf bestimmten zugewiesenen Frequenzen miteinander funken dürfen. Auf der Kurzwelle kann man auf diese Weise mit recht einfachen Mitteln die ganze Welterreichen. Und auf UKW ist es mit ein bisschen Glück zum Beispiel über Satelliten oder bestimmten Ausbreitungsbedingungen ebenfalls möglich, Verbindungen mit anderen Ländern Europas aufzubauen. 30 Mitglieder Deutschlandweit gibt es über 1000 Ortsverbände des DARC und Castrop-Rauxel wird dieses Jahr 50. Das bedeutet 50 Jahre gemeinsamer Spaß beim Funken und das Kennenlernen interessanter und hilfsbereiter Menschen aus der ganzen Welt. Das Austauschen technischer Fakten gehört zu den Lieblingsbeschäftigungen der Funker und so lernen sie nie aus und entdecken immer neue Möglichkeiten im Funkbetrieb. Mit über 30 Mitgliedern ist der Ortsverband Castrop-Rauxel eine kleine beschauliche Truppe begeisterter Funker, denen ihr Hobby alles bedeutet. An der Stelle eines Radios befindet sich in ihren Autos ein Funkgerät - damit die Mitglieder möglichst zu jeder freien Zeit das Funken ausüben können. Kontakte und Freundschaften zu Funkern in Japan und anderen europäischen Ländern werden gepflegt. Die Betriebsarten bestehen aus der internationalen Silbensprache: dem Morsen, dem Sprechfunk und der digitalen Betriebsart. Jeder Funker bekommt nach Ablegen der Prüfung einen eigenen Rufnamen. Und so hört sich zum Beispiel ein Funkversuch an: «DH3LM hier ist DL1QW bitte kommen», und am anderen Ende meldet sich der Funkkollege. Kein preiswertes Hobby «Natürlich ist dieses Hobby auch mit Kosten verbunden», weiß der 1. Vorsitzende Rainer Matthias. «Funkgerät, Antenne, Mast und was man sonst noch so braucht kostet schon eine Menge», so der Hobbyfunker aber er hat so großen Spaß am Funken, dass dies gar nicht so schlimm ist. Funkamateure gibt es seit den zwanziger Jahren (des 20. Jahrhunderts). Von Anfang an haben Funkamateure sich gegenseitig geholfen und ausgebildet und dabei viel zur Forschung beigetragen. Auch heute noch wird mit Unterstützung des DARC geforscht. Es gibt mittlerweile sogar eigene Amateurfunksatelliten... Funkamateure dürfen sich ihre Geräte selbst bauen, deshalb auch die Prüfung vor der Behörde. Aber es gibt auch die Amateurfunkindustrie, die heute kleine und nicht allzu teure Geräte verkauft, die fast alles können. ti

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