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Castrop-Rauxel geht sogar unter die Haut

Reiterbrunnen und Wappen als Tattoo

Ben Bednarek hat sich den Reiterbrunnen, das CAS-Wappen und den Erinturm auf die Wade stechen lassen. Dinge wie das Foto dieser Wade sucht der Verein Interkulturelle Brücke jetzt für eine ganz besondere Ausstellung zum Thema Heimat. Das Ziel ist dabei ehrgeizig.

Castrop-Rauxel

, 10.04.2018
Castrop-Rauxel geht sogar unter die Haut

Ben Bednarek trägt seine Heimat Castrop-Rauxel auf seiner rechten Wade: Reiterbrunnen und Erinturm flankieren das Stadtwappen. „Ich bin hier geboren, aber viel gereist“, sagt er. „Und egal wo ich war: Ich habe mich nirgends so wohl wie in Castrop gefühlt. © Ben Bednarek

Die geplante Heimat-Ausstellung des Vereins Interkulturelle Brücke läuft langsam an: Mitgründer Fethullah Sevinc berichtete uns jetzt im Gespräch, dass in den vergangenen zwei Wochen schon einige Einsendungen eingegangen sind. Darunter beispielsweise die eines Castrop-Rauxelers, der sich Castrops Wahrzeichen hat tätowieren lassen: den Reiterbrunnen.

Stark mit Castrop-Rauxel verbunden

„Er ist schon viel rumgekommen in seinem Leben, fühlt sich aber immer noch stark mit Castrop-Rauxel verbunden“, berichtet Sevinc über Ben Bednarek, den Mann mit Reiterbrunnen und Erinturm auf der linken Wade. „Ich bin hier geboren, aber viel gereist“, sagt Bednarek über die Kunst auf seiner linken Wade. „Egal wo ich war: Ich habe mich nirgends so wohl wie in Castrop gefühlt. Ich dachte mir: Egal, wo ich bin, ich möchte ein Teil der Heimat immer bei mir tragen.“

Menschen aus 104 Nationen

Eben diesem Geist wird sich die Ausstellung, die für Herbst dieses Jahres terminiert ist, widmen: „Was bedeutet Heimat für mich?“ Dabei sollen nicht nur Castrop-Rauxeler Urgesteine zu Wort kommen, sondern auch Zugezogene aller Art. Sevinc verrät ein ehrgeiziges Ziel: „Wir haben hier in Castrop-Rauxel Menschen aus 104 Nationen wohnen. Es wäre natürlich traumhaft, wenn die alle in der Ausstellung vertreten wären.“ Denn dargestellt werden soll die kulturelle Vielfalt und die verschiedenen Vorstellungen von Heimat. In den arabischen Ländern, erzählt Sevinc, gebe es das Konzept von Heimat, wie wir es in Europa kennen, sogar gar nicht. Eine gewisse Art der Ortsverbundenheit kenne aber jeder Mensch.

Die Ausstellung wird im Rathaus stattfinden. Alle Teilnehmer werden zur Ausstellungseröffnung eingeladen. Über viele weitere Einsendungen freut sich der Verein Interkulturelle Brücke. Gesucht werden Meinungen zum Thema Heimat – das können Bilder sein, Texte, oder auch Collagen, der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt.

  • Interessierte schicken ihre Umsetzungen per E-Mail an den Verein: heimat@interkulturellebruecke.de.
  • Nicht fehlen dürfen in der Mail ein bis zwei Sätze dazu, was die Person mit Heimat verbindet.
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