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Castorf inszeniert Brecht am Brecht-Theater

Berlin. Wenn Castorf Brecht inszeniert, dann ist da immer mehr drin. Im Januar 2019 ist Premiere am BE.

Castorf inszeniert Brecht am Brecht-Theater

Frank Castorf bringt „Galileo Galilei“ auf die Bühne. Foto: Maurizio Gambarini

Ex-Volksbühnenintendant Frank Castorf (66) inszeniert erneut am Berliner Ensemble (BE). An der einstigen Brecht-Bühne am Schiffbauerdamm zeigt Castorf „Galileo Galilei“ von und nach Brechts Werk „Leben des Galilei“.

Premiere soll im Januar 2019 sein, wie Theaterdirektor Oliver Reese am Mittwoch ankündigte. Der 85-jährige Jürgen Holtz werde den Galileo Galilei spielen.

Castorf letzte Brecht-Inszenierung hatte zu einem Aufführungsverbot geführt. Die 2015 gestorbene Barbara Brecht-Schall - Tochter des Dramatikers Bertolt Brecht und der Schauspielerin Helene Weigel - hatte als Nachlassverwalterin Aufführungen von Brechts Stück „Baal“ in der Regie von Castorf am Münchner Residenztheater wegen Eingriffen in den Originaltext gerichtlich untersagen lassen.

„Es ist bei Frank Castorf ja immer so: Er inszeniert nicht nur den reinen Stück-Text. Es gibt meistens eine zweite Textebene“, sagte BE-Intendant Reese der Deutschen Presse-Agentur. „Deshalb haben wir frühzeitig mit den Brecht-Erbinnen Johanna und Jenny Schall geklärt, dass wir die Inszenierung als "von und nach Brecht" ankündigen und - wenn Castorfs Konzeption konkreter sein wird - einen veränderten Titel finden“, so Reese.

„Das ist die Tür, durch die wir mit Frank Castorf gemeinsam gehen können. Dazu haben wir das Einverständnis der Brecht-Erbinnen“, erklärte der Theaterchef. In der zu Ende gehenden Spielzeit hatte Castorf am BE Victor Hugos „Les Misérables“ auf die Bühne gebracht.

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