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Bundesanwaltschaft ermittelt zu Anschlag auf Stromversorgung

Berlin. Nach einem Brandanschlag auf Starkstromleitungen in Berlin Ende März hat laut einem Bericht die Bundesanwaltschaft die Ermittlungen übernommen. Das bestätigte eine Sprecherin der Behörde dem „Tagesspiegel“.

Bundesanwaltschaft ermittelt zu Anschlag auf Stromversorgung

Polizeiwagen an der gesperrten Mörschbrücke in Charlottenburg. Dort hatten bislang unbekannte Täter einen Brandanschlag auf einen Versorgungskasten verübt. Foto: Paul Zinken

Unbekannte hatten am 26. März unter einer Brücke Feuer gelegt und damit acht 10 000-Volt-Kabel beschädigt oder zerstört. Etwa 6500 Wohnungen und 400 Firmen waren stundenlang ohne Strom, der Sachschaden soll in die Millionen gehen.

Die Polizei vermutet die Täter in linksextremistischen Kreisen. Darauf deute ein Bekennerschreiben hin, das wenige Stunden nach dem Anschlag auf einer Internetseite der linksradikalen Szene veröffentlicht wurde. Dort bekannte sich eine Gruppe mit dem Namen „Vulkangruppe Netzherrschaft zerreißen“ dazu, ein „große Menge Kabel“ angezündet zu haben. Ziel des Anschlags sei die Versorgung des Militärs, der Flugbereitschaft der Bundesregierung, des Flughafens Tegel sowie mehrere Großkonzerne.

Die Karlsruher Behörde habe das Verfahren „wegen der besonderen Bedeutung“ von der Berliner Staatsanwaltschaft übernommen, zitiert die Zeitung eine Sprecherin der Bundesanwaltschaft. Es werde wegen des Verdachts der „verfassungsfeindlichen Sabotage“ ermittelt. Die Bundesanwaltschaft war am Freitagabend nicht mehr für eine Bestätigung zu erreichen.

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