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Bund will Athleten mit 225.000 Euro unterstützen

Berlin. Der Bund will den neuen Verein „Athleten Deutschland“ in diesem Jahr mit einer Anschubfinanzierung von 225.000 Euro unterstützen.

Bund will Athleten mit 225.000 Euro unterstützen

Möchte eine dauerhafte Förderung der deutschen Sportler: Die Sportausschuss-Vorsitzende Dagmar Freitag. Foto: Sven Hoppe

„Das BMI hat Wort gehalten, was ich sehr begrüße. Aber das ist nur ein Haushaltsentwurf und muss noch ins parlamentarische Verfahren“, sagte die Vorsitzende des Bundestags-Sportausschusses, Dagmar Freitag, der Deutschen Presse-Agentur. Das Bundesinnenministerium (BMI) hatte am Vorabend im Ausschuss bestätigt, dass die betreffende Summe eingestellt wurde.

Die SPD-Politikerin machte allerdings auch deutlich, dass es nicht bei einer Einmalzahlung für den Mitte Oktober gegründeten Verein „Athleten Deutschland“ bleiben dürfe. „Natürlich brauchen wir eine kontinuierliche Förderung. Bei dieser großen Reform müssen die Athleten im Mittelpunkt stehen“, sagte Dagmar Freitag. Es gebe auch Widerstände: „Der DOSB ist dagegen.“ Ihrer Auffassung nach werde deshalb noch „Überzeugungsarbeit notwendig sein, um dieses Ziel zu erreichen“. Sie wolle „bei allen Verantwortlichen dafür werben“.

Die „Athleten Deutschland“ wollen ihre Interessen unabhängiger vom Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) vertreten und professioneller um ihre Anliegen - vor allem um eine effektivere Förderung des Spitzensports - kämpfen. Fechter Max Hartung, der Athletensprecher des DOSB, war am 15. Oktober 2017 eines von 45 Gründungsmitgliedern des Vereins.

„Wir deuten die Entscheidung als Zeichen dafür, dass wir als ernstzunehmende und konstruktive Gesprächspartner angesehen werden“, sagte Hartung. Der 28-Jährige hofft, dass die Anschubfinanzierung ein Einstieg in eine „dauerhafte Förderung“ ist.

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