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Jahresrückblick

Bolt, Neymar und Co. - Menschen des Sportjahres 2017

Berlin Das Sportjahr 2017 bot auch ohne wichtiges Fußballturnier oder Olympische Spiele viele Highlights. Aus deutscher Sicht glänzten vor allem Fünffach-Weltmeisterin Laura Dahlmeier und Triathlon-Champion Patrick Lange. Im Sommer verabschiedete sich Usain Bolt von der Leichtathletik-Bühne. Schauen Sie sich die Athleten an, die das Jahr geprägt haben.

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sport-jahresrückblick-menschen (1)
USAIN BOLT - 55 500 Zuschauer feiern die Lichtgestalt der Leichtathletik am 13. August auf der letzten Ehrenrunde im Londoner Olympiastadion. Acht Olympiasiege und elf WM-Titel hat der Jamaikaner in seiner schillernden Karriere erobert - in London noch einmal Bronze. Seine Weltrekorde nimmt der 31-Jährige mit in die Sportlerrente, die aber kein Ruhestand werden soll: Ein Probetraining bei Borussia Dortmund, ein Job als Botschafter der Leichtathletik und eine Rolle als Ratgeber für die nächste Generation - Big Bolt bleibt in Bewegung.

dpa

sport-jahresrückblick-menschen (2)
NEYMAR - Die Trophäe als Weltfußballer gab es für Neymar 2017 zwar ebenso wenig wie einen ganz großen Titel, trotzdem beherrschte der Brasilianer im Sommer wochenlang die Schlagzeilen. Der Rekordwechsel des 25-Jährigen für 222 Millionen Euro vom FC Barcelona zu Paris Saint-Germain sprengte alle bisher gekannten finanziellen Grenzen. Der Angreifer lebte sich in Frankreich schnell ein und trug mit vielen Treffern zum sportlichen Aufstieg von PSG bei.

dpa

sport-jahresrückblick-menschen (3)
LAURA DAHLMEIER - Sechs Medaillen in sechs WM-Rennen, davon fünf goldene, gewann Biathlon-Überfliegerin Laura Dahlmeier im Frühjahr in Hochfilzen. Kurz danach sicherte sich die 24-Jährige aus Garmisch-Partenkirchen auch noch den Sieg um Gesamtweltcup und beendete völlig entkräftet eine perfekte Saison. „Ich kann selbst nicht glauben, was mir da gelungen ist. Das wird schwer zu toppen sein“, sagte Dahlmeier, die als große Favoritin zu Olympia nach Pyeongchang reist.

dpa

sport-jahresrückblick-menschen (4)
LEWIS HAMILTON - Lange sah es nach einem packenden Duell mit Ferrari-Star Sebastian Vettel bis zum Saisonende aus, doch schließlich sicherte sich Lewis Hamilton seinen vierten WM-Titel in der Formel 1 souverän schon vorzeitig. Der Brite stellte in seinem Mercedes weitere Rekorde auf, ist nun unter anderem Spitzenreiter bei den meisten Poles. „Vier ist eine fantastische Zahl, aber jetzt möchte ich Nummer fünf!“, sagte der 32-Jährige, der 2018 erneut ganz vorne landen will.

dpa

sport-jahresrückblick-menschen (5)
PATRICK LANGE - Davon hatte Patrick Lange nicht zu träumen gewagt. Nicht nur, dass der 31-Jährige bei der Ironman-Weltmeisterschaft auf Hawaii nach einer Wahnsinnsleistung die deutsche Siegesserie fortsetzte, dem Dritten von 2016 gelang das in 8:01:39 Stunden auch noch mit einem ganz starkem Streckenrekord. „Das ist, wovon ich immer geträumt habe. Das ist nicht wahr, das ist so großartig“, sagte Lange. „Das ist Gefühls-Achterbahn hoch Tausend.“

dpa

sport-jahresrückblick-menschen (6)
CHRIS FROOME - Chris Froome überwand im September sein Trauma Vuelta. Im sechsten Anlauf und nach drei zweiten Plätzen gelang dem 32 Jahre alten Briten der erste Sieg bei der Spanien-Rundfahrt. „Es war eine echte Höllenfahrt zum Schluss. Fast jeden Tag gab es eine Schlacht im Gesamtklassement“, sagte der viermalige Tour-de-France-Sieger, der als dritter Radprofi nach den Franzosen Jacques Anquetil (1963) und Bernard Hinault (1978) das Double aus Tour- und Vuelta-Sieg schaffte.

dpa

sport-jahresrückblick-menschen (7)
ANTHONY JOSHUA - 90.000 Fans im Londoner Wembleystadion und Millionen Zuschauer vor den Fernsehern waren dabei, als sich Anthony Joshua am 29. April zum neuen König des Schwergewichtsboxens aufschwang. Der Brite besiegte Wladimir Klitschko durch technischen K.o. in der elften Runde, sein ukrainischer Gegner sollte Wochen später seine Karriere beenden. Joshua, der 28 Jahre alte Olympiasieger von 2012, hält nun die Titel der Verbände IBF, IBO und WBA.

dpa

sport-jahresrückblick-menschen (8)
ROGER FEDERER - Auch wenn sich Roger Federer mit Verletzungen herumplagte und es am Ende nicht zum Titel bei der ATP-WM in London reichte, so erlebte der Schweizer ein bemerkenswertes Jahr. Gleich zu Beginn meldete sich der 36 Jahre alte Routinier nach halbjähriger Verletzungspause mit seinem spektakulären 18. Grand-Slam-Titel bei den Australian Open zurück. Im Finale bezwang er Dauerrivale Rafael Nadal. „Es ist das erste Jahr, wo ich nicht gedacht habe, dass ich einen Grand Slam gewinne - und genau das dann geschafft habe“, sagte Federer.

dpa

sport-jahresrückblick-menschen (9)
ERIC FRENZEL (R.) /JOHANNES RYDZEK - Als erstem Nordischen Kombinierer ist Eric Frenzel im März der fünfte Gewinn des Gesamtweltcups in Serie gelungen. Der 29-Jährige dominierte gemeinsam mit dem Zweitplatzierten Johannes Rydzek und seinen Teamkollegen die Saison. Bei 23 Einzel-Weltcups gab es 21 deutsche Siege, der Nationen-Cup war praktisch schon zur Halbzeit entschieden. Und da bei der WM in Lahti alle vier Titel nach Deutschland gingen, geht die Saison 2016/2017 als erfolgreichste in die deutsche Kombinierer-Geschichte ein.

dpa

sport-jahresrückblick-menschen (10)
JOHANNES VETTER - Mit einem grandiosen Rekordwurf avancierte der gebürtige Sachse am 11. Juli in Luzern zum zweitbesten Speerwerfer der Leichtathletik-Geschichte. An diese sensationellen 94,44 Meter kam Johannes Vetter in London zwar nicht heran, aber WM-Gold ist sein bisher größter Erfolg. Der neue Weltmeister schlug auch Olympiasieger Thomas Röhler und sorgte für Furore: Vetter wird „Europas Leichtathlet des Jahres 2017“ und gehörte auch zu den Kandidaten bei der Wahl zum „Weltleichtathleten des Jahres“.

dpa

Berlin Der diesjährige Confed Cup lieferte einen Vorgeschmack auf das Chaos um den Videobeweis in der Fußball-Bundesliga. In Wimbledon piesackten fliegende Ameisen die Spieler. Und in England erhielt ein Torhüter Rot für einen bizarren Grund. Auch das Jahr 2017 bot kuriose Momente in der Welt des Sports. Das Kuriositäten-Kabinett des Jahres.mehr...

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USAIN BOLT - 55 500 Zuschauer feiern die Lichtgestalt der Leichtathletik am 13. August auf der letzten Ehrenrunde im Londoner Olympiastadion. Acht Olympiasiege und elf WM-Titel hat der Jamaikaner in seiner schillernden Karriere erobert - in London noch einmal Bronze. Seine Weltrekorde nimmt der 31-Jährige mit in die Sportlerrente, die aber kein Ruhestand werden soll: Ein Probetraining bei Borussia Dortmund, ein Job als Botschafter der Leichtathletik und eine Rolle als Ratgeber für die nächste Generation - Big Bolt bleibt in Bewegung.

dpa

sport-jahresrückblick-menschen (2)
NEYMAR - Die Trophäe als Weltfußballer gab es für Neymar 2017 zwar ebenso wenig wie einen ganz großen Titel, trotzdem beherrschte der Brasilianer im Sommer wochenlang die Schlagzeilen. Der Rekordwechsel des 25-Jährigen für 222 Millionen Euro vom FC Barcelona zu Paris Saint-Germain sprengte alle bisher gekannten finanziellen Grenzen. Der Angreifer lebte sich in Frankreich schnell ein und trug mit vielen Treffern zum sportlichen Aufstieg von PSG bei.

dpa

sport-jahresrückblick-menschen (3)
LAURA DAHLMEIER - Sechs Medaillen in sechs WM-Rennen, davon fünf goldene, gewann Biathlon-Überfliegerin Laura Dahlmeier im Frühjahr in Hochfilzen. Kurz danach sicherte sich die 24-Jährige aus Garmisch-Partenkirchen auch noch den Sieg um Gesamtweltcup und beendete völlig entkräftet eine perfekte Saison. „Ich kann selbst nicht glauben, was mir da gelungen ist. Das wird schwer zu toppen sein“, sagte Dahlmeier, die als große Favoritin zu Olympia nach Pyeongchang reist.

dpa

sport-jahresrückblick-menschen (4)
LEWIS HAMILTON - Lange sah es nach einem packenden Duell mit Ferrari-Star Sebastian Vettel bis zum Saisonende aus, doch schließlich sicherte sich Lewis Hamilton seinen vierten WM-Titel in der Formel 1 souverän schon vorzeitig. Der Brite stellte in seinem Mercedes weitere Rekorde auf, ist nun unter anderem Spitzenreiter bei den meisten Poles. „Vier ist eine fantastische Zahl, aber jetzt möchte ich Nummer fünf!“, sagte der 32-Jährige, der 2018 erneut ganz vorne landen will.

dpa

sport-jahresrückblick-menschen (5)
PATRICK LANGE - Davon hatte Patrick Lange nicht zu träumen gewagt. Nicht nur, dass der 31-Jährige bei der Ironman-Weltmeisterschaft auf Hawaii nach einer Wahnsinnsleistung die deutsche Siegesserie fortsetzte, dem Dritten von 2016 gelang das in 8:01:39 Stunden auch noch mit einem ganz starkem Streckenrekord. „Das ist, wovon ich immer geträumt habe. Das ist nicht wahr, das ist so großartig“, sagte Lange. „Das ist Gefühls-Achterbahn hoch Tausend.“

dpa

sport-jahresrückblick-menschen (6)
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dpa

sport-jahresrückblick-menschen (7)
ANTHONY JOSHUA - 90.000 Fans im Londoner Wembleystadion und Millionen Zuschauer vor den Fernsehern waren dabei, als sich Anthony Joshua am 29. April zum neuen König des Schwergewichtsboxens aufschwang. Der Brite besiegte Wladimir Klitschko durch technischen K.o. in der elften Runde, sein ukrainischer Gegner sollte Wochen später seine Karriere beenden. Joshua, der 28 Jahre alte Olympiasieger von 2012, hält nun die Titel der Verbände IBF, IBO und WBA.

dpa

sport-jahresrückblick-menschen (8)
ROGER FEDERER - Auch wenn sich Roger Federer mit Verletzungen herumplagte und es am Ende nicht zum Titel bei der ATP-WM in London reichte, so erlebte der Schweizer ein bemerkenswertes Jahr. Gleich zu Beginn meldete sich der 36 Jahre alte Routinier nach halbjähriger Verletzungspause mit seinem spektakulären 18. Grand-Slam-Titel bei den Australian Open zurück. Im Finale bezwang er Dauerrivale Rafael Nadal. „Es ist das erste Jahr, wo ich nicht gedacht habe, dass ich einen Grand Slam gewinne - und genau das dann geschafft habe“, sagte Federer.

dpa

sport-jahresrückblick-menschen (9)
ERIC FRENZEL (R.) /JOHANNES RYDZEK - Als erstem Nordischen Kombinierer ist Eric Frenzel im März der fünfte Gewinn des Gesamtweltcups in Serie gelungen. Der 29-Jährige dominierte gemeinsam mit dem Zweitplatzierten Johannes Rydzek und seinen Teamkollegen die Saison. Bei 23 Einzel-Weltcups gab es 21 deutsche Siege, der Nationen-Cup war praktisch schon zur Halbzeit entschieden. Und da bei der WM in Lahti alle vier Titel nach Deutschland gingen, geht die Saison 2016/2017 als erfolgreichste in die deutsche Kombinierer-Geschichte ein.

dpa

sport-jahresrückblick-menschen (10)
JOHANNES VETTER - Mit einem grandiosen Rekordwurf avancierte der gebürtige Sachse am 11. Juli in Luzern zum zweitbesten Speerwerfer der Leichtathletik-Geschichte. An diese sensationellen 94,44 Meter kam Johannes Vetter in London zwar nicht heran, aber WM-Gold ist sein bisher größter Erfolg. Der neue Weltmeister schlug auch Olympiasieger Thomas Röhler und sorgte für Furore: Vetter wird „Europas Leichtathlet des Jahres 2017“ und gehörte auch zu den Kandidaten bei der Wahl zum „Weltleichtathleten des Jahres“.

dpa

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