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Betriebe bauen zunehmend auf Arbeitskraft von Flüchtlingen

Kleine und mittelständische Betriebe in Nordrhein-Westfalen bauen zunehmend auf die Arbeitskraft von Flüchtlingen. „Die Bereitschaft von Unternehmen Flüchtlinge einzustellen ist groß“, sagt der Verband der Metall- und Elektro-Industrie NRW am Mittwoch auf Anfrage. Mehr als 25 000 Flüchtlinge haben laut Statistik 2017 eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung in Nordrhein-Westfalen aufgenommen. Mini-Jobs zählen nicht dazu. Fast 3400 begannen eine Ausbildung, wie die Bundesagentur für Arbeit mitteilte. 2016 fanden 13 000 Flüchtlinge Arbeit in NRW, darunter 600 eine Ausbildung.

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Düsseldorf

, 04.07.2018

Die meisten Stellen wurden im Bereich Logistik besetzt, gefolgt von Lebensmittelherstellung und Metallbau. Dennoch sind laut Bundesagentur für Arbeit rund 53 000 Flüchtlinge arbeitslos gemeldet, das sind noch mehr als doppelt so viele wie neue arbeitende geflüchtete Menschen.

Der Flüchtlingsrat NRW begrüßt die Entwicklung, sieht aber noch Verbesserungsmöglichkeiten: „Die Berufsschule fällt einigen schwer durch zum Beispiel fehlende Mathematik-Kentnisse“, sagte Birgit Naujoks, die Geschäftsführerin des Flüchtlingsrats NRW. Die Anerkennung von Abschlüssen sei oft noch ein Problem. „Eine Anerkennung könnte durch einen Nachweis von praktischen Kentnissen erleichtert werden.“