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Berufsunfähigkeits-Zusatzpolicen oft empfehlenswert

Berlin/Henstedt-Ulzburg (dpa/tmn) - An Risikolebensversicherungen gebundene Berufsunfähigkeitspolicen sind mehrheitlich empfehlenswerte Produkte. Das berichtet «Finanztest».

Die in Berlin erscheinende Zeitschrift der Stiftung Warentest hatte 92 der so genannten Berufsunfähigkeits-Zusatzversicherungen unter die Lupe genommen. Experten wie der Bund der Versicherten (BdV) bewerten den Abschluss einer solchen Kombi-Police in vielen Fällen als sinnvoll.

Von den 92 getesteten Angeboten schnitten 26 mit «sehr gut» ab, 37 erhielten ein «gut». Allerdings lohnt sich nach «Finanztest»-Angaben ein Preisvergleich: Selbst bei qualitativ vergleichbaren, also etwa bei jeweils «sehr guten» Angeboten, seien die Unterschiede groß. Im Durchschnitt zahlt beispielsweise ein 30-jähriger Bürokaufmann für einen Vertrag mit 35 Jahren Laufzeit, der bei Berufsunfähigkeit 1000 Euro Monatsrente und einen Todesfallschutz in Höhe von 50 000 Euro vorsieht, 760 Euro pro Jahr.

Ratsam sei es, eine Police auszuwählen, die bis zum 67. Lebensjahr und damit bis zum erhöhten Renteneintrittsalter Schutz bietet, rät «Finanztest». Der 30-jährige Modellkunde hätte also eigentlich besser einen Vertrag mit 37 Jahren Laufzeit abschließen sollen. Allerdings machen noch nicht alle Versicherer dieses Angebot, das für den Kunden im Vergleich meist etwas teurer ist.

Laut Torsten Rudnik vom Bund der Versicherten (BdV) in Henstedt-Ulzburg (Schleswig-Holstein) lohnt sich ein kombinierter Vertrag aus Risikolebens- und Berufsunfähigkeitsversicherung gerade für Menschen, die einen Lebenspartner und Kinder, ein Darlehen oder beides für den Fall des eigenen Todes absichern wollen. «Solche Menschen brauchen ohnehin beide Versicherungen, und dann ist eine Kombination oft preisgünstiger als zwei Einzelkomponenten.»

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