Diese Website speichert Cookies auf Ihrem Computer. Diese Cookies werden verwendet, um Ihre Website zu optimieren und Ihnen einen persönlich auf Sie zugeschnittenen Service bereitstellen zu können, sowohl auf dieser Website als auch auf anderen Medienkanälen. Mehr Informationen finden Sie in unserer Datenschutzrichtlinie
Anzeige

Beim Hausbau ans Alter denken

Berlin. Wer ein Haus baut, möchte darin meist bis ins hohe Alter leben. So könnte Barrierefreiheit später ein großer Vorteil sein. Diesen Aspekt berücksichtigen Bauherren am besten schon bei der Planung.

Beim Hausbau ans Alter denken

Wer ein Haus baut, sollte sich überlegen, ob eine Treppe an der Eingangstür notwendig ist oder nicht. Foto: Hauke-Christian Dittrich

Treppen zur Eingangstür sind an vielen Wohnhäusern Standard. Wer im Alter diese Barriere überwinden möchte, ist dann häufig gezwungen, eine Rampe oder eine Schräge anzubauen.

Der Verband Privater Bauherren (VPB) rät, bei der Bauplanung abzuwägen, ob ein späterer Umbau möglich sein wird. Denn die meisten Vorgärten bieten dafür nicht ausreichend Platz. Ein Rechenbeispiel: Ein Gefälle von sechs Prozent beim Ersatz einer 16 Zentimeter hohen Eingangsstufe würde eine Rampenlänge von rund 2,67 Metern zur Folge haben. Viele Häuser haben aber zwei oder drei Stufen. Dazu kommt: Für den privaten Bereich gibt es laut VPB keine Regelungen zur Steigung, allerdings seien die im öffentlichen Bereich maximal zulässigen sechs Prozent bereits recht steil. Eine Rampe mit mehr Komfort müsste also noch länger sein.

Daher rät der VPB, den Verzicht auf Stufen am Hauseingang abzuwägen. Zwar seien diese üblich, aber nicht nötig. Die Baufirmen verlegten den Eingang und das Erdgeschoss gerne etwas in die Höhe, um somit auch die Abdichtung des Kellers höher ziehen zu können. Das soll Feuchteschäden vermeiden. Eine alternative Lösung dafür müsste also bei der Bauplanung auch bedacht werden.

Anzeige
Anzeige
Das könnte Sie auch interessieren

Wiesbaden. Ein Rekord seit Beginn des Jahrtausends reicht nicht: In Deutschland wurden 2017 erneut mehr Wohnungen gebaut. Doch die Nachfrage kann das nicht stillen. Das Ziel der Bundesregierung gerät außer Reichweite.mehr...

Berlin. Die Koffer sind gepackt. Der Hund ist versorgt. Der Urlaub kann beginnen. Also einfach Tür abschließen und los? Besser nicht, denn wenn während der Abwesenheit etwas passiert, sollte der Vermieter wissen, wo es einen Schlüssel gibt.mehr...

Berlin. Die Stromrechnung wird oft nicht durch Offensichtliches in die Höhe getrieben. Zum Beispiel verbrauchen vermeintlich energieeffiziente Kühl- und Gefriergeräte mehr Strom als nötig, wenn ihre Lüftungsschlitze auf der Rückseite verstaubt sind.mehr...