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Bayer-Trainer Herrlich: „Es hat richtig Prügel gegeben“

Leverkusen. 2:6 gegen die Bayern im Halbfinale des DFB-Pokals - das Aus für Bayer und die höchste Niederlage der Leverkusener in ihrer Cup-Historie tun weh. Jetzt will die Werkself „die Birne freikriegen“.

Bayer-Trainer Herrlich: „Es hat richtig Prügel gegeben“

Enttäuscht stehen Sven Bender und seine Leverkusener Teamkollegen nach der 2:6-Heimpleite gegen Bayern auf dem Platz. Foto: Marius Becker

Die Kommentare der Bayer-Profis und von Trainer Heiko Herrlich nach der höchsten Niederlage in der Leverkusener Cup-Historie waren drastisch.

„Wir haben richtig auf die Fresse gekriegt“, entfuhr es Herrlich nach dem 2:6 (1:2) im Halbfinale gegen unwiderstehliche Münchner. „Das ist eine riesen Klatsche“, gab Nationalspieler Jonathan Tah von sich. Und Angreifer Kevin Volland stellte simpel fest: „Bayern hat gnadenlos zugeschlagen.“

Wohl wahr. Denn Lars Benders Anschlusstreffer zum 1:2 in der 16. Minute war zu wenig für einen Coup, weil die Herrlich-Elf zum einen Top-Ausgleichsmöglichkeiten nicht nutzte und die Bayern zum anderen erbarmungslos auf eine für sie kritische Phase reagierten. „Drei Stück nacheinander - das sieht bitterböse aus“, bemerkte Herrlich zur Spanne zwischen der 52. und 63. Minute.

Danach stand es 1:5, alles war gegen Bayer entschieden. Dezent niedergeschlagen schlichen die Leverkusener nach hochklassigen 90 Minuten zu ihren Fans. Deren Aufmunterung tat gut - und dafür sollen sie mit der Königsklassen-Teilnahme belohnt werden.

„Jetzt fokussieren wir uns auf die Bundesliga und die Champions-League-Qualifikation“, kündigte der jamaikanische Angreifer Leon Bailey an, dem gegen die Bayern das 2:5 (72.) gelang. Schon am Samstag (18.30 Uhr) kann Leverkusen bei Borussia Dortmund einen Konkurrenten um drei Punkte hinter sich lassen.

„Wir sind heiß auf Dortmund. In den letzten Spielen hauen wir alles rein“, tat Tah für die Auftritte beim BVB, gegen Stuttgart, in Bremen und am 12. Mai gegen Hannover kund. „Die Birne freikriegen“ - so lautete Vollands Empfehlung für die Begegnung mit Dortmund.

Der 25-Jährige hat indes auch ein Wunschbild für die Zukunft des jungen Bayer-Ensembles: „Wir müssen schauen, dass wir mit unserer Mannschaft auf das Niveau der Bayern kommen.“ Aktuell unmöglich, befand Herrlich: „Bayern ist in dieser Form für uns nicht schlagbar.“

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