Diese Website speichert Cookies auf Ihrem Computer. Diese Cookies werden verwendet, um Ihre Website zu optimieren und Ihnen einen persönlich auf Sie zugeschnittenen Service bereitstellen zu können, sowohl auf dieser Website als auch auf anderen Medienkanälen. Mehr erfahren über die von uns eingesetzten Cookies finden Sie in unserer Datenschutzrichtlinie
Anzeige

Bamf überprüft 18 000 Asyl-Entscheide aus Bremen

Berlin.

In der Affäre um mutmaßlich manipulierte Asylentscheidungen überprüft das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge rund 18 000 Asyl-Bescheide der Bremer Außenstelle. Es handele sich dabei um alle positiven Entscheidungen seit dem Jahr 2000, sagte Bamf-Chefin Cordt. Diese Prüfung soll rund drei Monate dauern, etwa 70 Mitarbeiter würden dafür abgestellt. Im April war bekannt geworden, dass eine frühere Leiterin der Bremer Bamf-Stelle zwischen 2013 und 2016 mindestens 1200 Menschen Asyl gewährt haben soll, obwohl die Voraussetzungen dafür nicht gegeben waren.

Anzeige
Anzeige
Das könnte Sie auch interessieren

Berlin. Die stellvertretende Linksfraktionschefin Sevim Dagdelen hat den Ablauf der Präsidenten- und Parlamentswahlen in der Türkei kritisiert. Sie seien „weder frei noch fair“ gewesen, sagte die Vorsitzende der deutsch-türkischen Parlamentariergruppe im Bundestag in der Nacht der dpa. Durch Manipulationen lange vor dem Wahltag habe Erdogan sein Ziel erreicht, ein autoritäres Präsidialsystem. Erdogan hatte am Sonntag die Präsidentenwahl nach Angaben der Wahlkommission in der ersten Runde gewonnen. Die Opposition wirft ihm allerdings Manipulation vor.mehr...

Berlin. Der Deutsche Landkreistag hat Pläne zurückgewiesen, das Baukindergeld auf kleinere Immobilien zu beschränken. „Das wäre eine ungerechte Gleichbehandlung ungleicher Gegebenheiten in Stadt und Land“, sagte Landkreistag-Präsident Reinhard Sager der dpa. Denn die Leidtragenden wären die Familien, die außerhalb der Großstadt auf mehr Quadratmetern im Grünen leben wollen. Wenn es zudem heiße, für die kleinere Wohnung in der Stadt gebe es Geld vom Staat, werde der Zuzug in die größeren Städte zusätzlich befördert und dort das Wohnungsproblem verschärft.mehr...

Berlin. Bundesfamilienministerin Franziska Giffey hat nichts dagegen einzuwenden, wenn Schulen im Schwimmunterricht Burkinis für muslimische Mädchen zulassen. Das wichtigste sei, dass alle Schwimmen lernen, sagte sie auf einer Veranstaltung der „Zeit“. Es sei deshalb völlig vertretbar, wenn Schulen die Teilnahme am Schwimmunterricht förderten, indem sie die Kleidungsstücke, die bis auf Gesicht, Hände und Füße alle Körperteile bedecken, erlauben und ausgeben. Vor zwei Wochen war bekannt geworden, dass ein Gymnasium in Herne in Nordrhein-Westfalen Leih-Burkinis angeschafft hatte. Das hatte viel Kritik ausgelöst.mehr...