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Baden kann gefährlich sein

13.07.2018
Baden kann gefährlich sein

Im Freibad ist das Baden ungefährlicher als in einem Kanal oder See.Sebastian Kahnert/dpa © picture alliance / dpa

Dorsten. Wenn es im Sommer heiß ist, suchen manche die Abkühlung in einem See oder im Wesel-Datteln-Kanal. Doch das ist nicht ungefährlich.

Grundsätzlich ist das Schwimmen im Kanal verboten – es wird aber geduldet. Volker Löker von der Wasserschutzpolizei sagt: „Die Gefahr wird unterschätzt.“ Lebensgefährlich sei das Schwimmen im Bereich von Brücken und Schleusen. Das Springen von Brücken, wie man es immer wieder beobachten kann, sei ebenso gefährlich, da kein Springer sehen könne, was sich unter der Wasseroberfläche verbirgt.

Verboten ist auf jeden Fall das Anschwimmen von Schiffen: Dieses wird mit einem Bußgeld bestraft. Außerdem sei das Anschwimmen auch sehr gefährlich, sagt Löker, da selbst gute Schwimmer von den starken Strömungen überfordert sein können, die ein großes Schiff verursacht. Die Wasserschutzpolizei rät deshalb vom Baden in „Schifffahrtsstraßen“ ab – so heißen Kanäle offiziell.

„Wir raten den Menschen, in einem öffentlichen Freibad oder einem der bewachten Badeseen schwimmen zu gehen und sich nicht leichtsinnig in Gefahr zu begeben“, sagt auch Philipp Parche von der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft.Berthold Fehmer

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