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Babys nie allein lassen: Laufstall ist praktisch

Bonn (dpa/tmn) - Schon ein Sturz vom Bett oder vom Wickeltisch, kann für Babys schwere Folgen haben. Deshalb dürfen Kleinkinder grundsätzlich nicht unbeaufsichtigt bleiben, rät Karolin Becker von der Bundesarbeitsgemeinschaft Mehr Sicherheit für Kinder in Bonn.

In der Realität ist das jedoch schwierig umzusetzen, etwa wenn die Mutter das Fläschchen holt oder es an der Haustür klingelt. «Wir raten, das Kind in den Laufstall zu tun». Dabei sei der Laufstall für kurze Abwesenheiten der Eltern sehr praktisch. Stundenlang sollte aber kein Kind darin aufbewahrt werden.

Auf dem breiten Ehebett der Eltern sind höchstens Säuglinge gut aufgehoben. Sobald sich das Baby drehen kann oder es anfängt zu krabbeln, ist die Gefahr groß, dass es aus dem Bett fällt, warnt Becker. Auch der Fußboden ist kein sicherer Ort. «Kinder verschwinden gern unter Schränken und Tischen.»

Auf dem Wickeltisch reicht es nicht, das Baby im Blick zu haben. Beim Wickeln sollte die Mutter immer eine Hand an ihr Kind legen, rät die Bundesarbeitsgemeinschaft in ihrer Broschüre «Unfälle vermeiden». Strampeln oder winden sich die Kinder, könnten sie sonst vom Wickeltisch fallen. Ratsam sei, den Wickeltisch in einer Ecke aufzustellen, damit das Kind an zwei Seiten gegen einen Sturz abgesichert ist. Ist der Boden rund um dem Tisch mit einem Teppich ausgelegt, schütze das bei einem Sturz vor Verletzungen.

Wollen Eltern das Risiko verringern, sollten sie die Wickelauflage auf den Fußboden legen. So könne das Baby nicht stürzen, egal wie mobil es ist, so die Experten. Die Bundesarbeitsgemeinschaft Mehr Sicherheit für Kinder weist alljährlich auf dem Kindersicherheitstag am 10. Juni auf Gefahren für Kinder hin. Die Broschüre «Unfälle vermeiden» kann kostenlos im Internet herunter geladen werden.

Broschüre «Unfälle vermeiden»: www.kindersicherheit.de

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