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BBL beschließt neues Pokal-Format und erhöht Pflicht-Etat

Frankfurt/Main. Der Pokal der Basketball-Bundesliga wird ab der kommenden Saison in einem neuen Format ausgetragen.

BBL beschließt neues Pokal-Format und erhöht Pflicht-Etat

Im Februar wurde der FC Bayern München Basketball-Pokalsieger. Foto: Stefan Puchner

Nachdem zuletzt nur die sechs besten Teams nach der Hinrunde sowie der Gastgeber des Top Four an dem Wettbewerb teilnahmen, sind ab der neuen Spielzeit nach Angaben der BBL 16 Mannschaften vertreten. Nur die beiden Aufsteiger werden nicht dabei sein, wie die Clubs am Montag auf ihrer AG-Sitzung beschlossen.

Gespielt wird im K.o.-Modus mit Achtel-, Viertel- und Halbfinale bis zum Endspiel. Die jeweiligen Paarungen und das Heimrecht werden ausgelost. Auch der Gastgeber des Finales wird per Los bestimmt. Das bisherige Top Four mit Halbfinals und Endspiel wird es in Zukunft nicht mehr geben. „Da der Wunsch vorhanden war, mehr Mannschaften an diesem Wettbewerb teilnehmen zu lassen, haben wir uns zu diesem Schritt entschlossen“, sagte BBL-Geschäftsführer Stefan Holz.

Zudem beschlossen die Vereine eine Anhebung der Club-Etats. Ab der Saison 2019/2020 müssen die Erstligisten ein Budget von mindestens drei Millionen Euro vorweisen. Damit wurde der Pflicht-Etat für die Teilnahme an der höchsten deutschen Spielklasse um eine Million Euro erhöht. Die Regelung gilt ohne Ausnahme auch für Aufsteiger.

„Dass dies für den einen oder anderen Club eine hohe Hürde darstellt, ist mir bewusst“, sagte BBL-Präsident Alexander Reil. Er sei aber überzeugt davon, dass die Erhöhung der Etats umgesetzt werden könne. „Nicht zuletzt sollte es uns dadurch gelingen, die Kluft zwischen den größeren und kleineren Clubs ein Stück weit zu verringern“, ergänzte Reil.

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