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Autobahn wegen ausgebüxter Kühe drei Stunden voll gesperrt

Münster/Bocholt. Ausgebüxte Kühe laufen in unmittelbarer Nähe der A1 frei herum. Die Polizei geht auf Nummer sicher.

Weil acht Kühe eines Bauern ausgebrochen waren, ist die Autobahn 1 bei Münster am Sonntagmittag für rund drei Stunden in beide Richtungen voll gesperrt gewesen. Sechs Tiere seien mittlerweile eingefangen worden, zwei Kühe grasten noch fünf Kilometer von der Autobahn entfernt friedlich auf einer Wiese, sagte ein Sprecher der Polizei.

Da die Rinder in unmittelbarer Nähe der Autobahn waren, griff die Polizei aus Sicherheitsgründen ein. Der Landwirt mit einigen Helfern, zehn Streifenwagen und ein Hubschrauber der Polizei seien im Einsatz gewesen, um die Kühe mit vereinten Kräften auf eine Wiese zu treiben.

Die Sperrung betraf die A1 zwischen den Anschlussstellen Ascheberg und Münster-Hiltrup. Nach Informationen des WDR hatte sich zeitweise ein zehn Kilometer langer Stau gebildet. Unfälle gab es laut Polizei keine. „Der Einsatz konnte ohne Schäden beendet werden“, sagte der Sprecher am Nachmittag.

Auch in Bocholt behinderten Tiere den Verkehr: Eine Entenfamilie hatte am Samstag eine Bundesstraße überquert. Ein Autofahrer habe die Situation zu spät bemerkt und sei auf einen abbremsenden Wagen aufgefahren, wie die Polizei am Sonntag mitteilte. Der 23 Jahre alte Bocholter wurde verletzt. Die Enten überstanden den Vorfall laut Polizei unbeschadet.

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