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Auto erdrückt Obdachlosen: Verfahren eingestellt

Düsseldorf. Nach dem Tod eines Obdachlosen in einem Düsseldorfer Parkhaus ist das Verfahren gegen eine 47-jährige Autofahrerin vorläufig eingestellt worden. Das Auto der Frau war Mitte November eine abschüssige Rampe hinabgerollt und hatte den 71-jährigen Obdachlosen an dessen Schlafstelle erfasst, gegen eine Wand gequetscht und erdrückt. Offenbar war die Handbremse nicht ausreichend angezogen. Die Frau treffe nur geringe Schuld, es handele sich um ein „Augenblicksversagen“, sagte ein Sprecher der Düsseldorfer Staatsanwaltschaft am Montag und bestätigte entsprechende Medienberichte.

Sobald sie 2500 Euro Geldauflage an eine soziale Einrichtung für Obdachlose gezahlt hat, sei das Verfahren wegen fahrlässiger Tötung endgültig beendet. Die 47 Jahre alte Fahrzeughalterin hatte ebenso wie drei Ersthelferinnen an der Unfallstelle einen Schock erlitten.

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