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Aufstiegsrunde: Schwerin zittert sich zum Aufstieg

Juniorenfußball

Die A-Junioren der Spvg sind nach dem 1:2 (0:2) gegen den FSV Gevelsberg in die Bezirksliga zurückgekehrt.

SCHWERIN

, 01.07.2018
Aufstiegsrunde: Schwerin zittert sich zum Aufstieg

Den A-Junioren der Spvg Schwerin (blaue Trikots) reichte ein 1:2 gegen Gevelsberg zum Bezirksliga-Aufstieg. © Volker Engel

Es war keine souveräne Vorstellung des künftigen Fußball-Bezirksligisten. Trotz der 1:2 (0:2)-Niederlage gegen den FSV Gevelsberg sichern sich die A-Junioren der Spvg Schwerin als Zweitplatzierte der Aufstiegsrunde hinter der SG Hemer den Sprung aus der Kreisliga A in die nächsthöhere Spielklasse. Viel knapper hätte das Ergebnis jedoch nicht ausfallen dürfen.

Das war auch über 90 Minuten Dauerthema am Spielfeldrand: Wie viel Rückstand kann sich Schwerin leisten, ohne den Aufstieg in Gefahr zu bringen? Und wie muss parallel die Partie VfB Kirchhellen gegen SG Hemer ausgehen? „Bei drei Gegentoren wären sie weg gewesen, dann wäre Gevelsberg aufgestiegen“, erklärte Bernd Götte, stellvertretender Kreisvorsitzender im Fußallkreis Herne/Castrop-Rauxel.

Führung nach fünf Minuten

Auf dem Kunstrasen am Grafweg waren die Gäste bereits nach sechs Minuten in Führung gegangen. Das zweite Gevelsberger Tor (23.) brachte die mitgereisten Anhänger ordentlich in Stimmung. Kurz vor dem Halbzeitpfiff tauchten dann Schwerins Kapitän Florian Eurich und Niklas Jürgens vor dem Gevelsberger Tor auf – doch es fehlte der letzte Biss. Eine Szene, exemplarisch für die ganze erste Halbzeit. Im Gegenzug hatte Spvg-Torwart Tim Dinter Glück, dass der Ball am Tor vorbei ging.

Nach der Pause ergaben sich durch die Einwechslung von Gökhan Ceylan endlich Räume für den schnellen Nico Chrobok, den die Gäste zuvor erfolgreich aus dem Spiel genommen hatten. Den 1:2-Anschlusstreffer (53.) erzielte indes David Schemel nach einem Eckball. Sechs Minuten später dann Ecke auf der anderen Seite. Schemel leitete einen schnellen Konter ein, Ceylan zog ab, doch traf nur den Pfosten. Beide Teams hatten in dieser Phase einige Chancen. Glück für Schwerin, dass die Gevelsberger Torabschlüsse allesamt schwach ausfielen. Zehn Minuten vor dem Schlusspfiff hatte Ceylan die Gelegenheit zum 2:2-Ausgleich. Mit dem Rücken zum Tor lenkte er den Ball nach einem Freistoß jedoch über das Gehäuse.

Gäste waren erholter

Nach dem Schlusspfiff zeigte sich Spvg-Trainer Marco Gruszka erleichtert, sah jedoch ein Chancenplus seines Teams. „Die Gevelsberger haben ihre Chancen nicht genutzt, aber wir auch nicht“, sagte Gruszka nach der obligatorischen Sekt-Dusche, „man hat schon gemerkt, dass die am Donnerstag nicht gespielt haben, wir aber schon.“ Schlusslicht TuS Germania Lohauserholz-Daberg war nicht angetreten. Am Ende bleibt die ein wenig glückliche, aber dennoch verdiente Bezirksliga-Rückkehr für die Schweriner nach einer Spielzeit in der Kreisliga A.

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