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Aufregung um weißes Pulver im Landgericht Köln: Keine Gefahr

Köln. Großeinsatz der Feuerwehr am Landgericht Köln: Eine weiße Substanz hatte dort Besorgnis ausgelöst. Ein Besucher hatte das Pulver mit ins Gebäude gebracht. Am Abend stellt sich heraus: Das Pulver ist harmlos.

Aufregung um weißes Pulver im Landgericht Köln: Keine Gefahr

Außenansicht des Landgerichtes Köln. Foto: Oliver Berg/Archiv

Drei Wachtmeister des Landgerichts Köln sind am Dienstag bei der Überprüfung eines Besuchers mit einem zunächst unbekannten weißen Pulver in Kontakt gekommen. Der Mann hatte die Substanz in einem Koffer bei sich. Vorsorglich seien sowohl die drei Justizbediensteten als auch der Besucher ins Krankenhaus gebracht worden, sagte ein Gerichtssprecher. Später stellte die Substanz sich aber als harmlos heraus. Die Staatsanwaltschaft sei informiert. Der Mann ist dem Gericht seit längerem bekannt.

Die Feuerwehr analysierte das Pulver und testete es unter anderem auf biologische Erreger, Giftstoffe oder Radioaktivität. Dabei sei das Pulver als „unbedenklicher pulverförmiger Feststoff“ bewertet worden, teilte die Feuerwehr am Abend mit. Es habe keine Gefahr bestanden.

Vor dem Transport ins Krankenhaus waren die vier Betroffenen sicherheitshalber dekontaminiert worden, teilte die Stadt Köln mit. Alle vier wiesen keine Symptome auf und seien „offensichtlich wohlauf“. Bei der Untersuchung des Pulvers hatten die eingesetzten Spezialisten aus Köln und Essen Schutzanzüge getragen, sagte ein Sprecher. Die Feuerwehr war mit etwa 60 Einsatzkräften und 25 Fahrzeugen vor Ort.

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