Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung
Anzeige

Aufnahme-Stopp: Ausländer können wieder Tafel-Kunden werden

Essen. Nach heftiger öffentlicher Debatte hat die Essener Tafel ihren Aufnahmestopp für Ausländer beendet. Erstmals seit rund drei Monaten konnten sich Ausländer am Mittwoch wieder für die Lebensmittelausgabe der ehrenamtlichen Helfer in Essen anmelden, wie Tafel-Chef Jörg Sartor sagte. Am Morgen hätten knapp 50 Menschen vor dem Eingang gewartet, um eine Kundenkarte zu bekommen - bis zu 60 Prozent von ihnen Ausländer, schätzte Sartor.

Aufnahme-Stopp: Ausländer können wieder Tafel-Kunden werden

Nach drei Monaten: Essener Tafel nimmt wieder Ausländer auf. Foto: Rolf Vennenbernd/Archiv

Die Hilfsorganisation hatte seit dem 10. Januar Ausländer als Neukunden bei der Lebensmittelausgabe abgelehnt und dies mit einem angeblich zu hohen Ausländeranteil begründet. Die Entscheidung hatte eine heftige politische Diskussion ausgelöst. Momentan sind laut Sartor etwa knapp 56 Prozent der Kunden Deutsche. Zeitweise hatte der Anteil von Menschen ohne deutschen Pass bei 75 Prozent gelegen.

Künftig soll die Nationalität der Kunden auch bei Engpässen keine Rolle mehr spielen. In solchen Fällen will die Tafel alleinstehende Senioren ab 50 Jahren, Behinderte, Alleinerziehende und Familien mit minderjährigen Kindern bevorzugt aufnehmen.

Anzeige
Anzeige
Das könnte Sie auch interessieren

Köln. Ein Siebenjähriger ist in Köln von einem Müllwagen erfasst und tödlich verletzt worden. Nach ersten Erkenntnissen der Polizei passierte der Unfall im Stadtteil Widdersdorf am Montagmorgen beim Abbiegen des Lastwagens. Der Junge sei sofort tot gewesen, sagte ein Polizeisprecher. Weitere Details nannten die Beamten zunächst nicht. Mehrere Medien hatten zuvor berichtet.mehr...

Essen. Nordrhein-Westfalen muss sich erneut auf starke Gewitter einstellen. Vom frühen Nachmittag an sei mit Unwettern zu rechnen, sagte ein Sprecher des Deutschen Wetterdienstes (DWD) am Montagmorgen in Essen. Vom Bergland ausgehend könnten sie sich auch ins Flachland ausbreiten - von den Folgen seien dann aber voraussichtlich nur einzelne Orte betroffen. Andere Regionen könnten trocken bleiben: Schwacher Wind würden aktuell eine weiträumige Ausbreitung der Gewitter verhindern. „Wo es auftritt, ist es dann aber schlimm“, so der Sprecher.mehr...

Dinslaken. Ein 94-jähriger Dinslakener hat beim Rangieren in der Hofeinfahrt seine Ehefrau angefahren. Die 92-Jährige war zuvor hinter dem Auto zu Boden gestürzt. Das habe ihr Mann nicht bemerkt, teilte die Polizei mit. Er konnte sie nicht sehen und setzte zurück. Die Frau wurde zwar nur leicht am Oberschenkel verletzt, aber wegen ihres hohen Alters nach dem Unfall am Sonntagmittag sicherheitshalber in ein Krankenhaus gebracht.mehr...