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Auf der Suche nach Gaslecks

05.07.2018
Auf der Suche nach Gaslecks

Tobias Jäkel (l.) und Paul Steffens testen eine neue Technik, mit der sich undichte Stellen in der Gasleitung aufspüren lassen. Die Technik wird in ein Auto eingebaut.wojtasik © Robert Wojtasik

Von Robert Wojtasik

Dorsten. Unter der Stadt Dorsten verläuft eine Erdgasleitung. An die sind viele Häuser angeschlossen, in denen zum Beispiel mit Erdgas geheizt wird. Erdgas ist ein hochexplosiver Brennstoff. Deshalb ist es wichtig, dass die Gasleitung regelmäßig auf Löcher untersucht wird.

Der Kontrolleur geht dabei zu Fuß die Wege ab, unter denen sich die unterirdische Gasleitung befindet. Sein Messgerät, das ein bisschen aussieht wie ein Roller für Kinder, schiebt er vor sich her. Entsprechend lange dauert so eine Kon-
trolle. Aber es geht auch schneller – und zwar mit einer Technik, die in den USA entwickelt wurde und gerade in Dorsten getestet wird. Das System besteht aus verschiedenen Teilen, die an ein Auto montiert werden. Auf Höhe der Stoßstange befindet sich eine Art Staubsauger, der Luft einsaugt. Die Luft wird in ein Gerät im Kofferraum weitergeleitet und dort untersucht. Es schlägt sofort Alarm, wenn erhöhte Gaswerte festgestellt werden. Auf dem Dach des Autos steht ein Windmesser, der Windgeschwindigkeit und Windrichtung misst, damit man die undichte Stelle noch besser finden kann. Noch ist alles nur ein Test, aber vielleicht sieht diese umgerüsteten Autos bald öfter auf den Straßen.

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