Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung
Anzeige

Auf dem Wackelband gehen

Auf dem Wackelband gehen

Theodor Brockmann und Jürgen Lüdiger balancieren auf den Gurten.klein Foto: Foto: Michael Klein

Dorsten. Theodor Brockmann und Jürgen Lüdiger aus Östrich üben in ihrer Freizeit eine interessante Sportart aus: Slacklinen (ausgesprochen: Släckleinen). Ab nächste Woche wollen sie jeden Dienstag von 18 bis 19 Uhr im Dorstener Freizeitpark Maria Lindenhof Kindern und Erwachsenen zeigen, was das ist. Wer will, kann also mitmachen.

Dabei läuft man auf einem etwa fünf Zentimeter breiten Band, das bis zu 20 Meter lang ist. Eigentlich ist es das Band, das Möbelpacker benutzen, um die Möbel in großen Umzugswagen festzuschnallen. Weil man das so schön spannen kann, haben Leute das einfach mal zwischen zwei Bäumen festgemacht und versucht, darauf zu gehen. Und das ist ganz schön schwierig. Das Band wackelt nämlich sehr. Aber der Gurt ist nicht sehr hoch angebracht, sondern nur ungefähr einen halben Meter über dem Boden: Wenn man runter springen muss, dann passiert nichts. Das große Ziel ist es, zu balancieren – und dabei nicht herunterzufallen. Und um sich zu helfen, können diejenigen, die gerade nicht balancieren, der Person auf dem Band die Hand geben und sie festhalten. Ein Tipp: Um die Balance zu halten, streckt man am besten die Arme zu beiden Seiten aus und konzentriert sich auf das Band.

Anzeige
Anzeige
Das könnte Sie auch interessieren

KINA Dorstener Zeitung

Neuer Sportpark

Hervest. In Hervest soll auf dem ehemaligen Zechengelände ein Sportpark entstehen. Dort sollen große und kleine Kinder draußen spielen können. Geplant sind zum Beispiel ein Barren und eine Bank, an der man seine Arme trainieren kann. Außerdem soll es Trampoline, Tischtennisplatten und einen Fußballplatz geben. An Sprayer-Wände dürfen die Jugendlichen Graffiti sprühen. Auch Sitzgelegenheiten zum Ausruhen soll es geben.mehr...

KINA Dorstener Zeitung

Gepunktete Schweine

Von Jennifer RiedigerAltendorf-Ulfkotte. Auf dem Hof Vortmann gibt es seit 2008 einen Hofladen. Dort verkauft die Familie Erdbeeren, Himbeeren, Spargel, aber auch Fleisch von besonderen Schweinen, den Bunten Bentheimern. Die Schweine haben Schlappohren und schwarze Punkte. Sie haben aber auch einen höheren Fettgehalt im Fleisch als andere Schweine. Auch deshalb wären sie in den 1990er-Jahren fast ausgestorben. Denn die Menschen wollten vor allem fettarmes Fleisch essen.mehr...

KINA Dorstener Zeitung

Freiwillig ins Gefängnis

Dorsten. Gefängnis ist das Schlimmste, was einem passieren kann. Sollte man meinen. Dass jemand freiwillig dorthin möchte, ist kaum vorstellbar. Und doch gibt es einen Mann in Dorsten, der genau das will. Er ist extra bei jemandem eingebrochen, damit man ihn erwischt und ihn ins Gefängnis steckt. Ein Einbruch ist ein schweres Vergehen. Denn man schellt nicht bei jemandem an und wartet, dass man ihn einlässt. Sondern man verschafft sich heimlich Zutritt zu einer Wohnung oder zu einem Haus. Dieser Mann jedenfalls hat den Einbruch begangen, um endlich ins Gefängnis zu kommen. Da konnten die Menschen im Gericht nur verwundert den Kopf schütteln. Als Grund für seinen Herzenswunsch gab der Mann an, dass er dann nicht mehr auf der Straße leben müsste. Das ist für ihn nämlich viel schlimmer.engmehr...