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Architekturbiennale: Goldener Löwe für Schweizer Beitrag

Venedig. Die Biennale in Venedig hat ihre Pforten geöffnet. Einen Sieger gibt es bereits „Svizzera 240: House Tour“. Neben diesem Beitrag gewann auch ein Architekturhistoriker den Goldenen Löwen.

Architekturbiennale: Goldener Löwe für Schweizer Beitrag

Die 16. Ausgabe der Internationalen Architektur-Biennale hat die Türen für das Publikum geöffnet. Der Schweizer Beitrag „Svizzera 240: House Tour“ wurde mit dem Goldenen Löwen ausgezeichnet. Foto: Lena Klimkeit

Die Architekturbiennale in Venedig ist seit Samstag für Besucher geöffnet. Bis zum 25. November findet die 16. Ausgabe der internationalen Schau unter dem Motto „Freespace“ statt.

Das Architekten-Team, das den Schweizer Pavillon in diesem Jahr gestaltete, wurde zum Auftakt der Biennale für den Beitrag „Svizzera 240: House Tour“ mit dem Goldenen Löwen ausgezeichnet. Alessandro Bosshard, Li Tavor, Matthew van der Ploeg und Ani Vihervaara gestalteten dafür eine leere Wohnung, die der Besucher in dem Pavillon besichtigen kann, und thematisierten damit Standards wie 240 Zentimeter, die als optimale Höhe für Wohnräume gelten. Dem britischen Architekten und Architekturhistoriker Kenneth Frampton wurde am Samstag der Goldene Löwe für sein Lebenswerk überreicht.

Der deutsche Beitrag befasst sich mit der Geschichte der deutschen Teilung und dem Prozess ihrer Überwindung 28 Jahre nach dem Mauerfall. Die Kuratoren sind die frühere Bundesbeauftragte für die Stasi-Unterlagen, Marianne Birthler, und das Berliner Büro Graft mit den Architekten Lars Krückeberg, Wolfram Putz und Thomas Willemeit. „Unbuilding Walls“ nimmt die städtebauliche Entwicklung auf dem früheren Todesstreifen in den Blick und lässt in Video-Installationen Menschen zu Wort kommen, die in verschiedenen Regionen auf der Welt mit Mauern leben.

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