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Alexander Zverev kämpft sich in München ins Viertelfinale

München. Das war ein hartes Stück Arbeit für Alexander Zverev: Gegen den letztjährigen Überraschungsprofi Hanfmann brauchte der Favorit der BMW Open in München all sein Können, um eine Auftaktpleite zu verhindern. Nun kommt es zum Duell mit einem Davis-Cup-Kollegen.

Alexander Zverev kämpft sich in München ins Viertelfinale

Beim Turnier in München favorisiert, aber mit schwerem Auftaktsieg über Yannick Hanfmann: Alexander Zverev. Foto: Angelika Warmuth

Mit viel Kampf und einer klaren Leistungssteigerung hat Alexander Zverev seine unerwartet komplizierte Auftakthürde beim ATP-Tennisturnier von München gemeistert.

Der Weltranglistendritte und Topfavorit rang am Mittwoch Yannick Hanfmann mit 6:7 (12:14), 6:4 und 6:2 nieder und darf weiter auf die Titelverteidigung bei den BMW Open hoffen. Nun geht es für den 21-Jährigen im Viertelfinale gegen Davis-Cup-Teamkollege Jan-Lennard Struff. Dieser hatte zuvor Yannick Maden aus Stuttgart mit 6:3, 3:6, 6:3 geschlagen. Lokalmatador Matthias Bachinger unterlag dem Koreaner Hyeon Chung klar 1:6, 1:6.

„Heute war ich gar nicht mal so schlecht, sondern er war sehr gut“, sagte Zverev. Er sprach von einem „Top-20-Match, vielleicht sogar besser. Ich bin zufrieden.“ Den Kraftakt wertete er als gutes Omen für den weiteren Turnierverlauf: „Jedesmal, wenn ich gut gespielt habe, habe ich drei Sätze in der ersten Runde gebraucht.“

Mit couragierten und variablen Schlägen sowie vielen Stoppbällen brachte Außenseiter Hanfmann den Top-Favoriten immer wieder aus dem Konzept und konnte vom Weiterkommen träumen. Im Herzschlag-Tiebreak des ersten Satzes blieb Hanfmann ruhig, auch nachdem Zverev sechs und er selbst zwei Satzbälle abgewehrt hatten. Zverev wollte sich mit „Come on“-Rufen motivieren, aber Hanfmann nutzte seine siebte Chance.

In Durchgang zwei gab der 26-Jährige sein zweites Aufschlagspiel ab, konterte aber prompt mit dem Rebreak. Hanfmann setzte weiter auf Stopps, Zverev tat sich schwer. Just beim Stand von 4:5 aber wackelte Hanfmanns Aufschlag und nach 1:40 Stunden holte sich Zverev das Break zum Satzgewinn. Von dem Erfolg motiviert ließ sich der zweimalige Masters-Sieger im dritten Durchgang nicht mehr überrumpeln, breakte den Gegner doppelt und nutzte dann seinen dritten Matchball.

Zverev hat gegen Struff eine bislang makellose 3:0-Bilanz, war in den jüngsten Duellen von klaren Siegen aber weit entfernt. Zuletzt mühte sich der Favorit in Monte Carlo zu einem Dreisatzsieg, 2017 benötigte er im Viertelfinale in München ebenfalls drei Durchgänge und jubelte nach 0:1-Satzrückstand erst dank zwei erfolgreicher Tiebreaks. „Das war ein brutal enges Match letztes Jahr“, erinnerte sich Struff.

„Ich rechne mir schon Chancen aus, sonst bräuchte ich gar nicht auf den Court gehen“, ergänzte der Warsteiner. Mit dem Davis-Cup-Team hatten die zwei jüngst den Spaniern ein faszinierendes Duell geboten. Die Schwere der Aufgabe ist Struff bewusst. „Über Alex' Qualität müssen wir nicht reden, das Ranking spricht für sich“, sagte Struff.

In der Weltrangliste ist der Südkoreaner Chung auf Platz 22 und damit 141 Zähler vor Bachinger gelistet - entsprechend souverän ließ der Asiate dem Münchner keine Chance. Chung hatte bei den Australian Open mit dem Halbfinal-Einzug für Furore gesorgt. Am Aumeisterweg kämpft er nun gegen den Sieger von 2014, Martin Klizan, um das Halbfinale und ein Duell gegen Zverev oder Struff. Klizan hatte den bosnischen Gael-Monfils-Bezwinger Mirza Basic mit 4:6, 6:3, 7:5 geschlagen.

Am Donnerstag trifft Rekordsieger Philipp Kohlschreiber im deutschen Achtelfinal-Duell auf Mischa Zverev. Maximilian Marterer ist gegen den an drei gesetzten Argentinier Diego Schwartzman Außenseiter.

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