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«Wer lernt, bleibt jung»

19.06.2007

Alstätte 88 Schülerinnen und Schüler der Annette-von-Droste-Hülshoff-Schule in Alstätte haben aus den Händen der jeweiligen Klassenlehrerin oder Klassenlehrers und Konrektors Theo Humberg ihre Entlassungszeugnisse im Rahmen einer eindrucksvollen Feierstunde erhalten. Zuvor hatten die Entlassenen mit ihren Eltern am Ökumenischen Abschlussgottesdienst in der Pfarrkirche St. Mariä-Himmelfahrt teilgenommen.

«Hoher Bildungsstand»

Neben den Schülerinnen und Schülern mit ihren Eltern konnte Konrektor Humberg in Vertretung der erkrankten Rektorin Mechthild Meyer zahlreiche Ehrengäste begrüßen, darunter auch Ortsvorsteher Hermann-Josef Gerwing-Gerwer.

«Für 88 Schülerinnen und Schüler ist es heute der letzte Schultag an dieser Schule», führte Humberg aus. 18 der Entlassenen haben das Ziel der Hauptschule, die Klasse 9, erreicht und erhielten das Hauptabschlusszeugnis. 37 erreichten den Hauptschulabschluss nach Klasse 10 und sogar 29 Jugendliche erlangten die Fachoberschulreife. Von ihnen qualifizierten sich 24 für den Besuch der gymnasialen Oberstufe. Von den 88 Entlassenen werden 43 nach den Ferien weiterhin die Schulbank drücken, um sich für die angestrebte Berufsausbildung besser zu qualifizieren oder sogar das Abitur anzustreben. Nur wenige gehen notgedrungen weiter zur Schule, weil sie keine Lehrstelle gefunden haben. Der größte Teil der Entlassschüler, nämlich 45, wird eine praktische Ausbildung antreten. «Ein Beweis für den hohen Bildungsstand unserer Schule zeigte sich auch bei der in diesem Jahr erstmals durchgeführten Zentralen Abschlussprüfung. Hier erreichte unsere Schule überdurchschnittlich gute Ergebnisse», stellte Humberg fest.

«Jeder, der aufhört zu lernen, ist alt, mag er nun 20 oder 80 Jahre zählen. Jeder, der weiter lernt, ist jung, mag er 20 oder 80 Jahre zählen.» Sie klingt wahrscheinlich überraschend, diese Aussage des Industriellen Henry Ford.

Schüler dankten

«Wer kommt schon so schnell auf die Idee, den Unterschied Jugend und Alter ausgerechnet an der Lernbereitschaft festzumachen», fragte Gerwing-Gerwer in seiner Festrede. «Wer die Fähigkeit und Bereitschaft zu lernen hat, der bleibt neugierig und aufgeschlossenen, der ist auch informiert und weiß, was abläuft. Wer nicht mehr lernt, der wird schnell abgekoppelt», so der Ortsvorsteher. «Die Neuen kommen, die Alten gehen», stellte Marius Kruthoff als Schülersprecher in seiner Dankesrede voran. Er bedankte sich beim gesamten Lehrkörper für das gezeigte Verständnis und für die gute Zeit, «weil sie doch so einiges mit uns durchmachen mussten». ls

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