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Wege aus der Sucht gemeinsam beschreiten

22.06.2007

Ahaus Auswege aus der Sucht gibt es. Auf dem Weg erhalten Betroffene Hilfestellungen - Voraussetzung ist, sie erkennen ihr Problem und sind bereit, es zu lösen. Mit welcher Unterstützung die Betroffenen rechnen können, erfuhren die Besucher eines Vortrags, zu dem der Ärzteverein Ahaus in Zusammenarbeit mit der Suchtberatungsstelle des Caritasverbandes Ahaus und Vreden in die Krankenpflegeschule des Marien-Krankenhauses eingeladen hatte.

Vorsitzender Dr. Dr. med. Balbach konnte aus diesem Anlass den Chefarzt des St. Marienstiftes in Neuenkirchen, Dr. med. Egbert Herrmann begrüßen. Herrmann erläuterte das eng verzahnte Hilfesystem, bestehend aus stationären Therapiemöglichkeiten, vorgeschalteter primär stationärer Entgiftungsphase, ambulanten Therapien in den Beratungsstellen und den unerlässlichen Hilfsmöglichkeiten der Selbsthilfegruppen. Insbesondere machte er aufmerksam auf die große Bedeutung der niedergelassenen Ärzte, die als «Eingangspforte» in das Hilfesystem für Suchtkranke eine überragende Rolle spielen, ebenso wie unterschiedliche Fachabteilungen der Krankenhäuser. Herrmann ermunterte die Ärzteschaft in der täglichen Praxis auch immer einen Blick auf die Möglichkeit eines Suchtmittelmissbrauchs zu richten.

An diesem Wochenende werden im Rahmen der bundesweiten Suchtwoche in allen katholischen Kirchen in Ahaus Gottesdienste zum Thema Alkohol gestaltet.

Weitere Infos bei der Suchtberatungsstelle des Caritasverbandes Ahaus und Vreden unter Tel. (0 25 61) 42 91 40.

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