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Grundschulen in ihrem Bestand gesichert

Stabile Schülerzahlen an Grundschulen in Ahaus

Die Schülerzahlen an den Ahauser Grundschulen bleiben stabil. Die Verwaltung sorgt sich aber um die Fördervereine und den Offenen Ganztag.

Ahaus

, 13.04.2018
Grundschulen in ihrem Bestand gesichert

Grund zur Freude: Alle Ahauser Grundschulen sind in ihrem Bestand in den nächsten Jahren gesichert. © Markus Gehring

Alle Grundschulen und Grundschulstandorte in Ahaus sind in ihrem Bestand gesichert. Diese Feststellung anhand der Daten aus der Schulentwicklungsplanung für den Zeitraum 2018 bis 2023 nahm der Schulausschuss am Donnerstag zur Kenntnis. Dr. Friedrich-Wilhelm Meyer und Frauke Gier vom Fachbüro Gebit in Münster erläuterten ausgewählte Zahlen.

Ahaus hat insgesamt acht Grundschulen an neun Standorten. Die Josefschule führt in Graes einen Teilstandort. (einzügig). Drei Eingangsklassen gibt es im Schuljahr 2019/20 an der Gottfried-von-Kappenberg-Schule. Gründe sind die geplante Dorfentwicklung und die bevorstehende Erweiterung des Baugebietes Hoher Kamp West. Die Josefschule wird am Hauptstandort in Ahaus zweizügig geführt, ebenso wie die weiteren Grundschulen.

Bemühungen um Integration rechtzeitig vernetzt gestalten

In der 97 Seiten starken Schulentwicklungsplanung ist aufgeführt, dass die Herausforderungen durch die Inklusion an Bedeutung gewinnen werden. Zudem muss – auch wenn es voraussichtlich nicht zu erneuten Flüchtlingsbewegungen kommt – mit einer Zunahme von Schülern mit Migrationshintergrund gerechnet werden. Es gelte, Integrationsbemühungen rechtzeitig vernetzt zu gestalten, heißt es in der Planung. Im Bereich des Offenen Ganztags sei mit einer Zunahme an Betreuung zu rechnen.

Die räumliche Ausstattung an den Ahauser Grundschulen wird vom Fachbüro als „sehr gut“ bezeichnet. Allerdings seien die Räume nur ein Baustein „für eine gelingende Betreuung von Schülern“. Mittelfristig müsse die Frage gestellt werden, ob die Organisation der Betreuung durch die Fördervereine weiterhin bewältigt werden könne. Beigeordneter Werner Leuker: „Wir nehmen wahr, dass die Fördervereine an ihre Grenzen stoßen.“ Bei der Schulentwicklungsplanung für die Sekundarstufe sollen auf Antrag der CDU-Fraktion die Eltern, deren Kinder auf eine weiterführende Schule wechseln, nach den Gründen für ihre Schulwahl befragt werden. Eine Bereitstellung der Ergebnisse bis zum nächsten Schulausschuss hielt Werner Leuker nicht für möglich. „Es wäre nahezu olympisch, das noch vor den Sommerferien hinzubekommen.“