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Selten gespielte Werke erklingen zum Auftakt

06.10.2008

Selten gespielte Werke erklingen zum Auftakt

Ahaus Guzal Enikeeva hat ein Faible fürs Ungewöhnliche: Klassische Konzertprogramme sucht der Musikfreund bei ihr vergeblich. Die junge Pianistin überrascht lieber mit selten gespielten aber dennoch sehr hörenswerten Werken. Am Sonntag, 12. Oktober, eröffnet Guzal Enikeeva um 19.30 Uhr die neue Saison der Ahauser Schlosskonzerte.

Ausgesucht hat sie für das Gastspiel in historischem Ambiente lyrische Stücke von Edvard Grieg, die die Märchenwelt Norwegens beschreiben, Improvisationen und eine Fuge von Richard Strauss sowie zwei Bearbeitungen des Balletts "Romeo und Julia". Erst spielt sie die Version von Sergej Prokofiew, dann die "Phantasie Ouverture" aus der Bearbeitung von Pjotr Tschaikowsky, an deren Entdeckung sie selbst beteiligt war.

Guzal Enikeeva ist in Usbekistan aufgewachsen und stand bereits mit sechs Jahren zum ersten Mal auf der Bühne. Sie studierte sowohl am staatlichen Konservatorium in ihrer Heimatstadt Taschkent als auch an den Musikhochschulen in Hannover und Weimar. 1996 folgte die junge Pianistin, die heute im Rheinland lebt, Professor Vladimir Krainev nach Hannover.

Guzal Enikeeva ist gern gesehener Gast bei Festivals, Klavierwochen und Konzertreihen und hat bereits zahlreiche nationale und internationale Preise gewonnen.

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