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Schnittstelle zur Welt der Hörbehinderten

01.10.2008

Ahaus Die Beratungsstelle für hörbehinderte Menschenmacht auf ihre Arbeit aufmerksam. Zu finden ist sie in Ahaus, Marktstraße 16.

Menschen mit einer Hörschädigung sei ihre Behinderung nicht anzusehen. Das allein schon sei eines von vielen Problemen, mit denen die Betroffenen täglich konfrontiert würden. Vielfältige Unterstützung erhalten sie von der Beratungsstelle für hörbehinderte Menschen in Trägerschaft des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes, Kreisgruppe Borken. Ziel deren Tätigkeit sei in erster Linie, den Betroffenen den Zugang zum gesellschaftlichen und sozialen Leben zu erleichtern. So sehe sich die Beratungsstelle als Schnittstelle zwischen der Welt der Hörenden und der Welt der Hörgeschädigten.

Für die Betroffenen sei es ein schwieriger Prozess, sich mit ihrer Behinderung auseinander zu setzen, bis sie diese schließlich akzeptieren können. Psychische Unterstützung bietet die Beratungsstelle in Gesprächen sowie durch die Vermittlung in Selbsthilfegruppen oder Behinderten-Organisationen.

Zu den praktischen Hilfen gehören Informationen rund um Fragen des Schwerbehindertenausweises sowie in Rentenangelegenheiten und Kostenübernahme von Hilfsmitteln, wobei Unterstützung bei der Antragstellung möglich sei. Die Begleitung bei Behördengängen sowie die Vermittlung von Gebärdensprachen-Dolmetschern für solche Anlässe, aber auch bei Kontakten mit Schulen, Kindergärten und anderen Einrichtungen gehören zu den Aufgaben. Nicht zuletzt können Angehörige und Betroffene Hilfestellung bei der Haushaltsführung, aber auch bei Arztbesuchen oder Krankenhausaufenthalt bekommen.

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