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Mit dem Grubenpferd allein auf der Wettersohle

dzAbschied vom Bergbau

Zwei Jahre war Gerhard Abbing Ende der 1950er-Jahre unter Tage. Mit tierischen Kumpeln auf vier Hufen hat er in der Zeche Brassert gearbeitet. Ein gut bezahlter Job für einen 17-Jährigen.

Ottenstein

, 27.09.2018

Eigentlich wäre Gerhard Abbing ja gerne Autoschlosser geworden. Eigentlich. Aber damals, 1956 gab es in seinem Geburtsort Wüllen und in Ottenstein keine Autowerkstatt. Und in Ahaus hat er keinen Platz bekommen. In Weseke hätte es geklappt. Aber mit dem Zug wäre er jeden Tag eine halbe Stunde zu spät zur Arbeit gekommen. Und der letzte Zug ging eine halbe Stunde vor Feierabend. „Da hat der Meister dann gesagt, dass ich mir das abschminken kann“, erzählt er. Über Mundpropaganda hörte er von den Bussen, die zum Bergbau ins Ruhrgebiet fuhren. „Da bin ich dann einfach mitgefahren“, sagt er. Denn auf Brassert in Marl haben sie immer nach Leuten gesucht.

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