Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung

Jens feiert Geburtstag im Dschungel

Wessum Jens Wittland weiß nicht ob er sich freuen oder traurig sein soll. Für den mittlerweile 17-jährigen Wessumer heißt es bald nach einem Jahr Abschied von Peru zu nehmen.

11.06.2007

Der Schüler des Alexander-Hegius-Gymnasiums hat gerade seinen Geburtstag in Iquitos gefeiert - mitten im Regenwald am Amazonas. «Das Erlebnis werde ich wohl sobald nicht wiederholen können», schreibt Jens jetzt in seinem Reisebericht für die Münsterland Zeitung. Seit Sommer 2006 lebt er im Rahmen eines Schüleraustauschprogramms 9000 Kilometer entfernt von Zuhause. Ein Schüleraustauschprogramm des Rotary-Clubs hat ihm das Jahr in Peru ermöglicht (Münsterland Zeitung berichtete). Heimweh war auch im zweiten Halbjahr kein Thema für Jens. Schließlich lernte er auf einer Rundreise die faszinierenden Seiten des Andenstaates kennen. Iquitos am Amazonas war die erste Station. «Von dort aus fuhren wir zwölf Kilometer über verschiedene Flüsse in den Regenwald hinein, wo dann unser Hotel lag.» Lima, die Hauptstadt Perus war das nächste Ziel. Von der Metropole mit sieben Millionen Einwohnern führte die Reise in den Norden, um die verschiedenen Kulturen, die es in der Geschichte Perus gab, kennen zu lernen. Ein Höhepunkt zum Abschluss der Rundreise wartete im Süden auf Jens: Ein Flug mit einem Kleinflugzeug über die Linien von Nasca. Diese Linien stellen verschiedene Tiere dar, und man weiß bis heute nicht, warum diese Symbole dort in Nasca auf diesem riesigen Gebiet zu finden sind. Im März begann das neue Schuljahr. «Ich kam in eine neue Klasse und lernte wieder neue Leute kennen. Aber auch von ihnen wurde ich offen aufgenommen», berichtet Jens. In der letzten Woche gab es dann das Highlight des Jahres: der Besuch in Cusco, der Hauptstadt des Inkareiches. «Ich besuchte auch das Urubambatal, in dem das Valle Sagrado, das landwirtschaftlich bedeutendste Hochtal der Inkas, zu finden ist. Auch dort gibt es viele, gut erhaltene Ruinen zu sehen», schwärmt Jens. Zum Abschluss wird der Wessumer in der letzten Juniwoche den Titicacasee besuchen, den größten Süßwassersee Südamerikas, der fast 13-mal so groß wie der Bodensee. Er liegt auf einer Höhe von 3810 Metern und ist damit «das höchstgelegene kommerziell schiffbare Gewässer der Erde». Jens Wittland: «Nun ist mein Austauschjahr schon fast vorbei. Bevor ich am 30. Juni die Koffer packe, werde ich mich von allen netten Menschen und Freunden verabschieden. Ich bin traurig, Peru verlassen zu müssen, freue mich aber sehr, am 2. Juli wieder zu meiner Familie und meinen Freunden zurückzukehren.»

Lesen Sie jetzt