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Farbdebatte zum Kombibad

Ahaus Die Ausführungsplanung für den Bau des neuen Kombibades ist in vollem Gange. Planmäßig soll zum Ende der Freibadsaison im September mit dem Abriss des Umkleidetraktes und den Rohbauarbeiten für das neue Hallenbad begonnen werden.

14.06.2007

Michael Krieger und Birte Thönelt vom Planungsbüro Dr. Krieger haben in dieser Woche in einer gemeinsamen Sitzung des Stadtplanungsausschusses und des Sportausschusses ihr Material- und Farbkonzept vorgestellt, das im Grundsatz von den Ausschussmitgliedern begrüßt wurde. Allerdings bemängelten mehrere Ausschussmitglieder, dass es an alternativen Vorschlägen gefehlt habe. «Wir hätten einfach gerne eine Wahlmöglichkeit gehabt», meinten übereinstimmend Peter Mensing (CDU) und Andreas Dönnebrink (SPD). Der Ausschuss beschloss das vorgelegte Konzept im Grundsatz einstimmig bei einer Enthaltung. Allerdings soll ein kleines Gremium im Gespräch mit Verwaltung und Planern noch einige Detailfragen klären.

Krieger hatte darauf gedrängt, eine rasche Entscheidung zu treffen. Dies, so Krieger, müsse im Interesse der Stadt liegen, da auf Grund der anspringenden Konjunktur auch die Baupreise anzögen - bis zum Jahresende möglicherweise noch um fünf bis sechs Prozent.

Das Farbkonzept, das Birte Thönelt vorstellte, sieht in der Eingangshalle eine dunkle Steinfliese vor, das Kinderplanschbecken mit Wasserfall, Beckenbrodler und Rutsche wird hellblau, dunkelblau und weiß gefliest, das Schwimmbecken in hellblau, mit hellgrauer Umrandung. Innen wie außen gibt eine dunkle Klinkerwand dem Gebäude eine charakteristische Prägung. In den Duschen ist am Boden ein Schachbrettmuster vorgesehen, die Wände sind hellgelb. In den Umkleidekabinen in grauer Holzoptik sind lindgrüne Bänke geplant. Daran schieden sich im Ausschuss die Geschmäcker. Mathilde Fischer (SPD) zum Beispiel bezweifelte, dass diese «Trendfarbe» in zehn Jahren noch ansehnlich sei. Alfons Plate (CDU) lobte das Farbkonzept inklusive lindgrün als «hundertprozentig gelungen».

Im weiteren Sitzungsverlauf legten Norbert Franke-mölle (WGW) und Thomas Terhaar besonderen Wert auf eine sichere Trennung von Plansch- und Schwimmbecken. Andreas Beckers (FDP) hinterfragte bautechnische Details. gro

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