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Den Ahnen auf der Spur

Ahaus Sie wussten nur, dass ihr Vorfahre Johann Heinrich Bentfeld 1839 in Ahaus geboren wurde und sich die Spur seiner Familie verliert. Aber sie wussten, wen sie in Ahaus ansprechen mussten, um mehr zu erfahren: Alfons Nubbenholt, Familienforscher im Ahauser Heimatverein. Er bekam jetzt Besuch von den Eheleuten Al und Frederika Bromling aus Grand Praire in Kanada.

01.10.2008

Den Ahnen auf der Spur

<p>Familienforscher Alfons Nubbenholt (stehend) mit dem Ehepaar Al und Frederika Bromling aus Kanada. MLZ-Foto</p>

Al und Bromling hatte bereits herausgefunden, dass sein Großvater Johann Bernhard Bentfeld in jungen Jahren nach New York ausgewandert war, wo er sich aber nicht lange aufhielt und direkt weiter nach Kanada reiste. Dort gründete er eine neue Existenz und eine Familie. Außerdem war nur bekannt, dass Bernhard Bentfeld um 1874 geboren sein sollte und seine Eltern Johann Heinrich Bentfeld und Maria Witte hießen, die mit ihren acht Kindern in Wüllen wohnten.

Kirchenbücher

Aus diesem Grund wandten sich die Bromlings an Alfons Nubbenholt, und der konnte tatsächlich weiterhelfen: Nach Einsicht der Kirchenbücher fand er heraus, dass Johann Heinrich Bentfeld am 13. August 1839 in der Ahauser Feldmark geboren wurde. Seine Eltern waren Joan Henrich Bentfeld (die Schreibweise der Namen variierte früher) und Anna Maria Hintemann. Aus dieser Ehe gingen acht Kinder hervor, von denen Johann Heinrich das sechste Kind der Familie war. Nubbenholt konnte die Familie "Bentfeld" über drei Generationen in Ahaus zurück verfolgen. Der erste nachweisbare Vorfahre dieser Linie war: Joan Gerardus Bentfeld, geboren 1770 - davor verliert sich die Spur dieser Familie auch in Ahaus.

Aber das Ergebnis dieser Recherche war Grund genug für die Bromlings, während einer Reise durch Holland einen Abstecher nach Ahaus zu machen, um sich vor Ort die Unterlagen wie Kirchenbücher und Personenstandsbücher anzusehen sowie in den alten Unterlagen zu stöbern, die Nubbenholt bereits als Fotokopien oder digitale Fotos vorliegen hat. Auf einem alten und einem neuen Stadtplan zeigte er, wo das Wohnhaus der Vorfahren seines Besuchs wahrscheinlich einmal gestanden hat.

"Der Nachmittag verging im Flug, und ich konnte den Eheleuten eine Reihe von Informationen in schriftlicher Form mit auf den Heimweg geben", freut sich der Familienforscher, erneut an der Geschichte ihrer Ahnen Interessierten geholfen zu haben.

Interesse wächst

Dass das in letzter Zeit nicht selten vorkommt, diese Erfahrung hat der Genealoge bereits gemacht, denn das Interesse an der Ahnenforschung nimmt zu. mel

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