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Auftragsbücher gefüllt

Ahaus Nach einer "Auftragsdelle" geht es wieder aufwärts beim Ahauser Unternehmen Finnah Engineering And Packaging: "Bei den Neumaschinen liegt unser aktueller Auftragsbestand bei 20 Mio. Euro", stellte Geschäftsführer Hans-Jürgen Kokot zufrieden fest.

01.10.2008

Auftragsbücher gefüllt

<p>Marketing-Manager Fabian Kokot-Sgaslik (l.) und der geschäftsführende Gesellschafter Hans-Jürgen Kokot freuen sich über volle Auftragsbücher der "Finnah Engineering And Packaging". Im Hintergrund eines der Produkte der Firma, eine Becherabfüllanlage. Winter-Weckenbrock</p>

Und nicht nur die vollen Auftragsbücher lassen ihn und seinen Sohn, Marketing-Manager Fabian Kokot-Sgaslik, zuversichtlich in die Zukunft schauen: Zu den wichtigen Großkunden wie die Molkerei Müller und das Unternehmen Oetker seien auch neue, interessante Kunden dazu gekommen. "Formen, Füllen, Verschließen, Konfektionieren" - für diese Zwecke stellt das im Sommer diesen Jahres mit dem Preis "Top-Innovator" ausgezeichnete Unternehmen an der Einsteinstraße Maschinen und Anlagen für innovative Verpackungstechnologie her. Dabei liefert Finnah Engineering And Packaging (FEP) europaweit ebenso wie in die USA.

Und auf dem internationalen Markt war es im letzten Quartal 2007 und im ersten Quartal 2008 ungewöhnlich ruhig - "wo diese Auftragsdelle herkam, ist mir unerklärlich", so Kokot. Mit Aufträgen für große Umbauten habe man die Zeit über die Runden gebracht - aber um die Liquidität sei es schon zeitweise eng gewesen. "Das ist jetzt im Wesentlichen ausgestanden. Wir erledigen Restaufträge, dann kommen die neuen Aufträge. Wir sind wieder in ein gutes Fahrwasser gekommen", lautete die positive Bilanz.

Im Wettbewerb setzt FEP auf die eigenen Stärken: Man scheue sich nicht, mit neuen Konzepten zu arbeiten, betont der Geschäftsführer. "Die Kunden sind überzeugt, dass unsere Technik der der Mitbewerber voraus ist", ergänzte Kokot. Die Neuentwicklungen der vergangenen sieben Jahre müssten jetzt verfestigt, Modifikationen in Details vorgenommen werden, warf er einen Blick in die "nächsten zwei Jahre der technischen Konsolidierung".

Weiteres steht auf der Agenda von Finnah Engineering And Packaging: Man wolle weiter wachsen - aber dabei Augenmerk auf höchste Qualität der Produkte legen. Aber auch in der Menge soll sich etwas ändern. Das mittel- bis langfristige Ziel seien 30 Mio. Euro an jährlicher Gesamtleistung (2007 etwa 25/26 Mio. Euro). Und die Mitarbeiterzahl soll Schritt um Schritt von jetzt 130 auf 150 wachsen. Kontinuierlich würden Konstruktionsingenieure und Innen- sowie Außenmonteure gesucht. "Die sind nicht leicht zu bekommen", so Kokot. ewa

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