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Ab in den Keller: Verhaltenstipps bei einem Tornado

Offenbach/Bonn. Wirbelstürme kommen mittlerweile auch in Deutschland häufig vor. Hausbewohner sollten daher wissen, wie sie sich im Ernstfall verhalten. Dazu zählt auch die Wahl eines Zufluchtsorts.

Ab in den Keller: Verhaltenstipps bei einem Tornado

Während eines Tornados eignen sich Kellerräume als Zufluchtsort - ein Auto jedoch nicht. Foto: Ralf Nowak

Wirbelstürme decken Dächer ab. Daher sollten Hausbewohner bei einem Tornado Räume unmittelbar unter dem Dachstuhl meiden. Auch von Fenstern und Türen bleiben sie besser fern, denn herumfliegende Gegenstände können diese durchschlagen.

Der Deutsche Wetterdienst rät sogar, Kellerräume aufzusuchen. Grundsätzlich gilt: Schutz in Gebäuden suchen, am besten in massiven Steinhäusern. Ein Auto ist kein sicherer Ort, denn ein Tornado kann es locker in die Höhe heben.

Wer in freier Natur von einer Windhose überrascht wird, kann noch versuchen, auszuweichen. Ein Tornado sei meist nicht breiter als 100 Meter, ein Kilometer Abstand reicht laut Deutschem Wetterdienst aus.

Im Notfall legt man sich flach auf den Boden. Schwächere Tornados ziehen dann vielleicht über einen hinweg. Außerdem ist in dieser Körperhaltung die Gefahr am geringsten, von umherfliegenden Gegenständen getroffen zu werden.

Ansonsten gilt die übliche Vorbereitung bei Ankündigungen von Stürmen und Gewittern: Lose Gegenstände am Haus und im Garten sowie das Auto in Sicherheit bringen und sich für einen Stromausfall mit aufgeladenem Handy und Taschenlampen vorbereiten, erläutert das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe.

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