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A-Liga-Rückschau: Schwere Zeiten für die Eintracht

KREISGEBIET Neben dem erneuten Erfolg des Werner SC - 3:1 schlugen sie den SV Stockum im Derby - hat auch die Reserve des SV Herbern wieder in der Kreisliga gewonnen. Und wie! Nach vier Niederlagen in Folge feierte der SVH einen 7:0-Kantersieg gegen eine zurzeit arg ins Straucheln geratene Eintracht aus Werne. Der Rückblick auf den vergangenen Spieltag.

von Von Dominik Gumprich

, 06.10.2008

Endlich gegen die Werner gewonnen, mag sich Herberns Trainer Hartmut Wenzel gedacht haben. Als Coach der "Zweiten" hatte er noch keinen Sieg gegen die Evenkämper erringen können - bis zu diesem denkwürdigen Nachmittag. Mit dem Sieg stabilisiert sich Herbern auch in der Tabelle.

Dort steht der SVH auf dem zehnten Platz mit neun Punkten und einem, trotz der Niederlagenserie, hervorragendem Torverhältnis: 22 geschossene Tore sind zu verbuchen, das ist zusammen mit BW Alstedde der zweitbeste Wert der Liga.Schwere Schläge für Eintracht

Die Niederlage gegen den "Lieblingsgegner" ist für die Eintracht der dritte schwere Schlag hintereinander. Seit dem unnötigen 2:2-Unentschieden gegen den Tabellenletzten Union Lüdinghausen II kassierten die Werner zwölf Gegentore. Größtes Problem: Die momentan dünne Personaldecke.Dazu kommen immer wieder gesperrte Spieler, die Coach Heiko Schelle verzweifeln lassen. In Herbern musste der Spielertrainer in der Defensive aushelfen, da Abwehrchef "Dubi" Drlja wegen eines Handspiels rotgesperrt ist.

Die Lage ist dramatisch: In den vergangenen zwei Wochen bestritt die Eintracht keine einzige Trainingseinheit, weil einfach keine Spieler da waren. Trainer Schelle schließt mittlerweile auch persönliche Konsequenzen in Form eines Rücktritts nicht mehr aus.

WSC bleibt oben dabei

Der Werner SC kommt hingegen aus dem Feiern nicht mehr heraus. Der Erfolg im Derby gegen Stockum war bereits der vierte Sieg in Folge. Jetzt muss WSC-Trainer Andreas Zinke (Foto 2) seine junge Truppe auf dem Boden halten: "Es ist ein schmaler Grat zwischen sehr viel Selbstvertrauen und Überheblichkeit", so Zinke.

Die "jungen Wilden" beim Werner SC - David Stammer war im Derby mit 29 Jahren der älteste Spieler auf dem Platz - spielen völlig unbekümmert auf. Beste Beispiele sind Erdal Ulubay und Mondrian Runde, beide A-Jugendliche, die sich gut einfügen und durch gute Technik und Schnelligkeit bestechen.

Nach dem Alstedde-Spiel (0:4) war das Derby beim Werner SC für den SV Stockum das zweite Topspiel hintereinander. Zwar ärgerte sich SVS-Coach Kurt Gumprich über das verlorene Nachbarduell ("Da war mehr drin!"). Doch er richtete den Blick schon wieder nach vorne. "Es geht immer weiter", sagte Gumprich. Gegner am nächsten Sonntag: Westfalia Wethmar.

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