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A 43 in der Warteschleife

Sechsspuriger Ausbau

Ursprünglich war der Startschuss für den sechsspurigen Ausbau der Autobahn 43 für 2012 geplant, doch daraus wird mit Sicherheit nichts mehr. „Wir warten auf grünes Licht der Bezirksregierung“, bestätigte die Projektverantwortliche Elfriede Sauerwein-Brauksiek beim Landesbetrieb Straßen.NRW.

RECKLINGHAUSEN

18.06.2012
A 43 in der Warteschleife

Wie ein endloser Strom wirkt der Verkehr auf der Autobahn A 43 auf dieser Nachtaufnahme. Es ist aber auch tatsächlich so, dass das Verkehrsaufkommen mit weit über 90 000 Fahrzeugen am Tag - Tendenz steigend - enorm ist. --Foto: Kusch

Die stellvertretende Leiterin der Niederlassung Bochum erklärte, dass parallel zur Prüfung in Münster bereits intensiv an den Details für den Ausbau gearbeitet würde. „Die Abstimmungsgespräche mit den betroffenen Versorgern über das Verlegen von Leitungen laufen ebenso auf Hochtouren wie der Grundstückserwerb“, sagte die Chefplanerin auf Anfrage der RZ. „Wir stehen praktisch Gewehr bei Fuß.“ Offenbar geht Sauerwein-Brauksiek aber nicht davon aus, dass sich vor den Sommerferien noch Entscheidendes tut. „Sollten wir den Beschluss nach den Sommerferien bekommen, könnten wir wohl Mitte nächsten Jahres loslegen“, skizzierte sie die Zeitschiene. Vier Jahre lang werden die Autofahrer wohl mit der Baustelle zwischen dem Herner Kreuz und er Anschlussstelle Recklinghausen/Herten leben müssen. Wobei der Verkehr stets über vier Spuren, aber mit deutlich reduzierter Geschwindigkeit im Baustellenbereich rollen soll. Die Kosten taxierte Elfriede Sauerwein-Brauksiek erneut auf rund 140 Millionen Euro. So kostspielig wird der Ausbau auch deshalb, weil sämtliche Brückenbauwerke auf dem 7,1 Kilometer langen Abschnitt komplett erneuert werden müssen. Details zum bevorstehenden Ausbau lesen Sie in der Montagausgabe der RECKLINGHÄUSER ZEITUNG.