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Haut und Haare

9 Tipps für die richtige Körperpflege im Urlaub

Sommer, Strand und Sonnenschein – was die meisten an Urlaub und Erholung denken lässt, ist für Haut und Haare purer Stress. Chlor- und Meerwasser, Sonnenstrahlen und Sand setzen ihnen zu. Hier sind neun Tipps, wie Haut und Haare gepflegt und gesund durch den Urlaub kommen.

9 Tipps für die richtige Körperpflege im Urlaub

Damit die Haare auch im Sommerurlaub gesund bleiben, brauchen sie besonders viel Pflege.

1. Auf dem Solarium für den Urlaub vorbräunen? Keine gute Idee. Denn die Strahlung im Solarium entzieht der Haut wichtige Feuchtigkeit. Und einen Schutz vor Sonnenbrand bietet die Sonnenbank ohnehin nicht. Denn in Solarien werden im Optimalfall nur UVA-Strahlen verwendet. Sonnenbrand und auch Hautkrebs werden aber durch UVB-Strahlen verursacht. Und selbst eine optimal gebräunte Haut entspricht allerhöchstens einem Lichtschutzfaktor von vier bis sechs. Als Abhärtung ist das Solarium also sinnlos. Im Gegenteil, es birgt sogar noch eine Gefahr: Man meint, besser gegen Sonnenbrand gewappnet zu sein, und schützt sich deshalb noch weniger. Wer hingegen das Solarium nutzt, weil er nicht käseweiß am Strand liegen will, sollte auf Selbstbräuner zurückgreifen. Aber Achtung – auch diese erhöhen nicht die Eigenschutzzeit der Haut.

2. Eigenschutzzeit – was ist das überhaupt? Das ist die Zeitspanne, in der die Haut ungeschützt sicher keinen Schaden wie etwa einen Sonnenbrand oder Hitzepickelchen davon trägt. Bei Kindern sind das maximal zehn Minuten. Bei Jugendlichen hängt die Zeitspanne genau wie bei Erwachsenen vom Typ ab: Besonders Hellhäutige mit roten oder hellblonden Haaren haben höchstens zehn Minuten, Sonnenempfindliche etwa 20 Minuten Eigenschutzzeit. Normal Bräunende (meist mit dunkelblonden bis braunen Haare) haben eine halbe Stunde Eigenschutz. Bei südländisch-dunkler Haut ist die Spanne noch etwas länger. Der Lichtschutzfaktor (LSF) der Sonnencreme multipliziert diese Eigenschutzzeit mit seinem eigenen Faktor: Eigenschutzzeit zehn Minuten und LSF fünf ergeben als 50 sichere Minuten in der Sonne. In der Sonne sollte immer eine Creme mit LSF aufgetragen werden – idealerweise immer LSF 50, vor allem in den Bergen und am Strand. Es stimmt nicht, dass ein so hoher Schutz die Sonne abblockt. Man wird trotzdem braun.

3. Die beste Zeit zum Sonnenbaden: Sie liegt vor 11 Uhr und dann wieder nach 16 Uhr. In den Stunden dazwischen ist die UV-Strahlung deutlich stärker und schädlich für die Haut. Wer es nicht lassen kann, sollte auch bei hohem LSF deutlich früher nachcremen, um den Schutz zu erhalten. Für Körper und Gesicht sollte man jeweils spezielle Produkte benutzen.

4. Niemals ohne Sonnenschutz: Vor allem im Wasser sollten Badefreudige nicht auf Sonnenschutz verzichten. Denn das Wasser verstärkt die UV-Strahlung. Es gibt viele verschiedene Produkte mit hohem Lichtschutzfaktor, die auch wasserfest sind. Aber Achtung: Wasserfest bedeutet, dass die Creme nur in den ersten 20 Minuten im Wasser einen sicheren Schutz bietet. Danach muss nachgecremt werden. Chlorwasser spült Sonnencreme nicht stärker ab als Meerwasser. Kinder sollten am besten im Wasser ein weißes Shirt mit UV-Schutz tragen. Gleiches gilt für Schnorchler.

5. Was tun bei Sonnenbrand? Ist die Haut verbrannt, gilt als Erstes: raus aus der Sonne. Viel trinken und lauwarm baden – letzteres zieht die Hitze besser aus dem Körper als zu kaltes Wasser. Danach die Haut trocken tupfen und mit einem kühlenden Gel, etwa Aloe-Vera-Gel oder After Sun, einreiben. Das kühlt nicht nur, sondern spendet der Haut auch dringend benötigte Feuchtigkeit. Gegen leichte Schmerzen eventuell ein Aspirin einnehmen, sind die Schmerzen stärker, unbedingt den Arzt aufsuchen.

6. Pflege fürs Haar: Auch die Haare wollen im Urlaub besonders gepflegt werden. Dabei macht es durchaus einen Unterschied, ob man im Meer oder im Pool badet. Poolwasser ist in 99 Prozent aller Fälle gechlort. Und gerade in Ländern außerhalb Europas gibt es keine genauen Bestimmungen über die Chlorkonzentration. Damit das Haar vom Chlor nicht angegriffen wird, sollte man es vor dem Baden mit Leitungswasser nass machen, dann nimmt es weniger Chlorwasser auf. Mit einer Feuchtigkeitscreme fürs Haar oder einer Leave-in-Kur kann man das Haar zusätzlich versiegeln. Und wer ganz auf Nummer sicher gehen möchte, bindet eine lange Mähne zum Dutt.

7. Grüne Haare: Gerade blond gefärbtes Haar kann nach dem Sprung in den Pool einen Grünstich aufweisen. Daran ist aber nicht das Chlor schuld, sondern Kupferionen. Kupfer soll die Algenbildung verhindern – vor allem in Hotelpools. Nach dem Schwimmen sollte das Haar daher gründlich ausgespült werden. Gibt es doch eine Grünfärbung, hilft eine Spülung mit Haushaltsessig oder mit einer aufgelösten Aspirintablette. Direkt vor dem Urlaub in der Sonne sollte auf eine Erneuerung der Blondierung verzichtet werden.

8. Schutz beim Sonnenbad: Auch Salz und Sand in der Meerluft setzen dem Haar zu. Beim Sonnenbaden daher einfach ein Tuch um die Haare binden. Nach einem Bad im Meer verdunstet das Wasser in den Haaren durch die Sonneneinstrahlung schnell wieder – zurück bleiben die Salzkristalle. Am besten immer eine Flasche Süßwasser mit zum Strand nehmen und die Haare nach jedem Gang ins Wasser ausspülen. Nach dem Tag am Meer pflegen spezielle After-Sun-Produkte die Haare bei der Haarwäsche und entfernen letzte Salzreste rückstandslos.

9. Extraportion Pflege: Schon vor dem Gang zum Strand dem Haar eine Extraportion Pflege gönnen: Einfach eine Haarmaske ins angefeuchtete Haar einmassieren und die Mähne hochbinden, kurze Haare glatt zurückkämmen. So ist das Haar vor Salzwasser und Sonne geschützt. Die Pflege wird den Tag über verteilt abgegeben. Zudem nimmt das Haar beim Baden weniger Wasser auf. Vor dem Urlaub kann man das Haar mit Versiegelungsprodukten kräftigen – sie legen sich wie ein schützender Film über die Keratinschicht.

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