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370.000 Euro für die barrierefreie Gestaltung des Wohnumfeldes

Mehr Lebensqualität zuhause

Die Ausgaben für Maßnahmen zur Verbesserung des Wohnumfeldes blieben auch im vergangenen Jahr in Dortmund auf einem hohen Niveau.

11.04.2018
370.000 Euro für die barrierefreie Gestaltung des Wohnumfeldes

Rund 370.000 Euro zahlte die AOK NORD WEST allein an ihre Versicherten in Dortmund für die barrierefreie Umgestaltung ihres Wohnumfeldes. © Foto: AOK/hfr.

DORTMUND. Nach einer aktuellen Auswertung zahlte die AOK NORD WEST als Pflegekasse in 2017 rund 370.000 Euro allein an ihre Versicherten in Dortmund für die barrierefreie Umgestaltung ihrer Wohnung. Das entsprach in etwa dem Wert des Vorjahres.

In 2014 waren es noch 110.000 Euro. Insgesamt nahmen 117 AOK-Versicherte in Dortmund solche Maßnahmen im vergangenen Jahr in Anspruch. „Mit wohnumfeldverbessernden Maßnahmen helfen wir Pflegebedürftigen, im eigenen Zuhause zu bleiben. Denn die Erhaltung des sozialen Umfeldes und eine selbstständige Lebensführung tragen zu mehr Lebensqualität und Lebensfreude im Alter bei“, sagt AOK-Vorstandschef Tom Ackermann.

Insgesamt zahlen die gesetzlichen Pflegekassen als Zuschuss für Anpassungen des Wohnumfeldes an die Situation Pflegebedürftiger 4000 Euro je Maßnahme.

Voraussetzung ist, dass durch die Wohnraumanpassung die Pflege zu Hause ermöglicht oder erheblich erleichtert wird. Oft sind es Umbaumaßnahmen wie Rollstuhlrampen, die Verbreiterung von Türen oder das Einbauen eines Treppenliftes, die es Pflegebedürftigen ermöglichen, im eigenen Zuhause zu bleiben. Begehbare Duschen, höhenverstellbare Waschbecken und Haltegriffe können helfen, sich im Bad besser zu bewegen.

Wer an Maßnahmen zur Verbesserung des Wohnumfeldes interessiert ist, sollte sich von seiner Pflegekasse beraten lassen. Wichtig ist, dass ein entsprechender Antrag vor Beginn des Umbaus gestellt wird. Auf Wunsch kommen die Pflegeberater der AOK auch nach Hause.

Weitere Infos im Pflegeportal der AOK: www.aok.de/nw, Rubrik Gesundheit